Full text : Geld-, Bank- und Börsenwesen

159

Die  Bilanzposten  der  einzelnen  Banken  Ansang  1926
(in  Millionen  Pfund  Sterling).

Aktiva:

Midland

Lloyds

Barclahs

Westminster

National

Bank

Bank

Bank

Bank

Prov.  Bank

Bar-  und  Giroquthaben

51,8

37,5

38,4

28,3

27,9

Sonstige  Bankguthaben.

13,7

10,2

8,9

10,2

8,5

Kurzfristige  Gelder  .  .

19,1

18,9

21,5

25,6

17,4

Diskonten

44,9

54,2

38,1

46,6

36,8

Investitionen

34,6

53,6

59,4

46,9

39,6

Ausleihungen

196,3

178,6

119,1

120,5

131,5

Bankgebäude

6,7

5,9

5,1

4,3

4,5

Passiva:

Eingezahltes  Aktienkapital

12,7

14,4

15,6

9,0

9,5

Reserven

12,7

10,0

8,2

9,0

9,5

Depositen  usw

818,2

311,1

302,8

267,9

250,2

Akzepte  usw

35,7

21,3

16,4

13,7

10,2

Bilanzsumme;  ....

409,2

386,8

343,0

299,8

279,3

Reingewinn:  .  .  .

2,52

2,57

2,29

2,20

2,10

Dividende:

18  o/o

16%%

14%

20%

18%.

f)  Scheckv

e  r  k  e  h  r

und  C  l

e  a  r  i  n  g  h

aus  er.

Im  engen  Zusammenhange  mit  dem  Depositenverkehr  steht  das  Scheckund
  Abrechnungswesen,  da  über  die  Depositen  in  der  Regel  durch  Schecks
(siehe  S.  72  ff.),  die  an  Dritte  gegeben  werden,  verfügt  wird.  Haben  diejenigen, ­
  die  die  Schecks  erhalten,  bei  einer  Bank  ein  Konto,  so  zahlen
sie  die  Schecks  in  gleicher  Weise  wie  bares  Geld  ein  (siehe  S.  148).  Die
Banken  aber  ziehen  diese  Schecks  nicht  direkt  bei  den  einzelnen  Bezogenen, ­
  bzw.  den  mit  der  Zahlung  beauftragten  Firmen  ein,  sondern  sie
verrechnen  die  Beträge  mit  den  verschiedenen  Banken  und  Bankiers.
Dies  geschieht  in  den  C  l  e  a  r  i  n  g  h  ä  u  s  e  r  n  (Abrechnungsstellen)  *).
14.8  Will.  £  Kapital  und  91,6  Mill.  £  Depositen;  Ende  1925:  8  Banken  mit
17.9  Mill.  £  Kapital  und  279,2  Mill.  £  Depositen.  In  Irland  1890:
9  Banken  mit  10,4  Mill.  £  Kapital  und  38,5  Mill.  £  Depositen;  Ende  1925:
6  Banken  mit  12,9  Mill.  £  Kapital  und  243,7  Mill.  £  Depositen.
Z  Literatur:  C.  Francois,  Les  chambrcs  de  compensation.  Paris
1897.  W.  Howarth,  Our  Clearing  System  and  Clearing  Houses.  London
1897.  Derselbe,  The  Banks  in  the  Clearing  House.  London  1905.  Georg
O  b  st,  Theorie  und  Praxis  des  Scheckverkehrs.  Leipzig  1899.  Ferner  die  betr.
Artikel  von  Paul  Hammerschlag  im  Österreichischen  Staatswörterbuch,
von  Reichsbankpräsident  R.  K  o  ch  im  Handwörterbuch  der  Staatswissenschaften,
von  G  e  o  r  g  C  o  h  n  in  Endemanns  Handbuch  des  Handelsrechts,  von  I.  L  u  b  -
b  o  ck  im  Journal  of  the  Statistical  Society  „On  the  Country  Clearing“,  1866  u.  a.
The  Bankers’  Magazine  (monatlich  erscheinend).
            
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