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„. Die bedrohliche Eutwidluug des Geburtenrüdganges
1910 1918
27,79 25,44
37,04 833,12
25,02 22,11
32,01 29,31
38.19 27,76
34,17 32,87
11,45 38,60
21,84 19,62
29,45 19,41
16,36 18,26
16,36 13,13
19,85 17,68
23,51 20,29
20,07 15,44
21,68 20,12
24,27 21,60
28,17 21,42
29,52 25,42
24,59 20,62
31,47 28,56
23,45 20,87
27,76 24,71
283 65 20.98
Düffeldorf
Duisdurg
S{berfeld
Siien . - -
Saarbrüden .
Dortmund...
Selfenkirchen
Hannover . .
Berlin... .
Berlin: Schöneberg
Berlin-Wilmer8dorf
Sharlottenburg . -
Hrankfurt a. M. .
Wiesbaden .
Dresden . .
Veipzig -
Hamburg .
Sreiburg 1.
Karlsruhe
Mannheim
München
Nürnberg -
Stirakbura -
Auffällig ft der Rücgang der Geburten in den Städten der Textilinduftrie:;
Hachen, Barmen, ECrefeld, Elberfeld, während in den Stäbten der Gijeninduftrie und
bes Bergbaues: Elfen, Duisburg, Dortmund, Gelfenkirhen, Saarbrüden die Verhält
nilfe weit günitiger find. € ift wohl die Rüdwirkung der TFabrikbefhäftigung der
Frauen. Bezüglich Wiesbaden? Tann man die niedere Geburtenziffer wohl zum Tell
auf die bejondere Zujammenfjebung der Bevölferung (als Nentiner- und Büderitabt)
zurücführen, aber wie erflärt fid) der ftarfe Rüdgang?
€ ijt fein tröftendes Zukunftsbild, wmeldhes obige Zahlen uns enthüllen.
And wir jtehen erit im Anfang diejfer Entwiclung. Wenn es jo weiter abwärts
gehen wird, wie in diefen drei Jahren, fo fommnmt auch für uns der Augenblid,
wo e& heißt: mehr Särgeals Wiegen. In Berliur ift Jon die Se-
burtenziffer [neller gefunfen als die Sterbeziffer. Ohne die Zuwanderung
würde e8 bald ausijterben. In den reihen Vorftäbten Schöneberg,
Wilmersdorf {teht es noch [Hlummer, in Charlottenburg nicht viel beffer.
Die Folgen des Geburtenrücganges find noch nicht zur vollen Aus-
wirkung gefommen, weil Jie ihrem Ausgleich fanden durch einen n vd
tärkfernRüdgangderSterbeziffer. Diele betrug 3. BD. auf
je 1000 Einwohner für den Durchichnitt des Kahrzehnts (einichlienlich
Zotaehurten)
1861/70: 28,4, 1913 dagegen: 15,8.
Dadurch ergab fich bis heute imnter noch ein reidhlidher Sevölkerung Ss
übertGauß.