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Bilanzen der Genossenschaften.
thekenforderungen und Güterzieler; Vorschüsse: a) Wechsel, b) Schuld
scheine; Forderungen aus a) geleisteten Kautionen, b) Garantien und
Bürgschaften; Mobilien; Beteiligungen bei anderen Genossenschaften und
Unternehmungen. Auf der Passivseite: Hypothekenschulden; Forderungen
aus: a) übernommenen Kautionskrediten (Avale), b) übernommenen
Garantien und Bürgschaften; noch zu zahlende Zinsen, Verwaltungs
kosten; Spareinlagen sind wie die Anleihen gegen Schuldscheine zu gliedern.
Geivinn- und Verlustkonto x ) (Danzig 1903).
Einnahmen.
t. Gewinnvortrag aus dem Vor
jahre.
2. Zinsen und Provisionen aus Vor
schüssen.
3. Zinsen und Provisionen aus son
stigen (Lombard- u. a.) Dar
lehen.
4. Zinsen aus Kontokorrentforde
rungen.
5. Provisionen aus Kontokorrent
forderungen.
6. Zinsen von Banken und Vereinen.
7. Wechseldiskont.
8. Zinsen aus Wertpapieren.
9. Gewinn aus verkauften Wert
papieren.
10. Zinsen aus Hypotheken und
Güterzielern.
11. Provisionen aus Hypotheken u.
Güterzielern.
12. Grundstücksertrag.
13. Sonstige Gewinne.
Ausgaben.
1. Zinsen für Spareinlagen.
2. Zinsen für Anlehen.
3. Zinsen für Scheckeinlagen.
4. Zinsen für Kontokorrentschul
den.
5. Zinsen und Provisionen an Ban
ken und Vereine.
6. Zinsen für Hypothekenschluden.
7. Rückdiskont für weiterbegebene
Wechsel.
8. Vorauserhobene (Antizipando-)
Zinsen und Provisionen.
9. Verwaltungskosten (Saldo).
10. Kursverlust.
11. Abschreibung an Grundstücken
und Mobilien.
12. Abschreibungen an Forderungen.
13. Reingewinn.
Die Summe der Giroverbindlichkeiten, d. h. der Betrag der vom Ver
ein im Laufe des Jahres weiter girierten, aber bei Aufstellung der Bilanz
noch nicht fälligen Wechsel, die also im Falle des Nichteingangs vom Ver
ein selbst wieder einzulösen sind, muß in der Geschäftsübersicht zum Aus
druck kommen.
B. Baugenossenschaften.
Ihnen wurde das auch für andere Unternehmungsformen
lehrreiche Bilanzschema S. 310/311 empfohlen (Mitteilungen über
den 47. Genossenschattstag, Berlin 1906, S. 274, 338).
1 ) Warum die Einnahmen links (statt rechts), die Ausgaben rechts
stehen, ist nicht erfindlich.