Full text: Bilanztechnik und Bilanzkritik

308 
Bilanzen der Genossenschaften. 
thekenforderungen und Güterzieler; Vorschüsse: a) Wechsel, b) Schuld 
scheine; Forderungen aus a) geleisteten Kautionen, b) Garantien und 
Bürgschaften; Mobilien; Beteiligungen bei anderen Genossenschaften und 
Unternehmungen. Auf der Passivseite: Hypothekenschulden; Forderungen 
aus: a) übernommenen Kautionskrediten (Avale), b) übernommenen 
Garantien und Bürgschaften; noch zu zahlende Zinsen, Verwaltungs 
kosten; Spareinlagen sind wie die Anleihen gegen Schuldscheine zu gliedern. 
Geivinn- und Verlustkonto x ) (Danzig 1903). 
Einnahmen. 
t. Gewinnvortrag aus dem Vor 
jahre. 
2. Zinsen und Provisionen aus Vor 
schüssen. 
3. Zinsen und Provisionen aus son 
stigen (Lombard- u. a.) Dar 
lehen. 
4. Zinsen aus Kontokorrentforde 
rungen. 
5. Provisionen aus Kontokorrent 
forderungen. 
6. Zinsen von Banken und Vereinen. 
7. Wechseldiskont. 
8. Zinsen aus Wertpapieren. 
9. Gewinn aus verkauften Wert 
papieren. 
10. Zinsen aus Hypotheken und 
Güterzielern. 
11. Provisionen aus Hypotheken u. 
Güterzielern. 
12. Grundstücksertrag. 
13. Sonstige Gewinne. 
Ausgaben. 
1. Zinsen für Spareinlagen. 
2. Zinsen für Anlehen. 
3. Zinsen für Scheckeinlagen. 
4. Zinsen für Kontokorrentschul 
den. 
5. Zinsen und Provisionen an Ban 
ken und Vereine. 
6. Zinsen für Hypothekenschluden. 
7. Rückdiskont für weiterbegebene 
Wechsel. 
8. Vorauserhobene (Antizipando-) 
Zinsen und Provisionen. 
9. Verwaltungskosten (Saldo). 
10. Kursverlust. 
11. Abschreibung an Grundstücken 
und Mobilien. 
12. Abschreibungen an Forderungen. 
13. Reingewinn. 
Die Summe der Giroverbindlichkeiten, d. h. der Betrag der vom Ver 
ein im Laufe des Jahres weiter girierten, aber bei Aufstellung der Bilanz 
noch nicht fälligen Wechsel, die also im Falle des Nichteingangs vom Ver 
ein selbst wieder einzulösen sind, muß in der Geschäftsübersicht zum Aus 
druck kommen. 
B. Baugenossenschaften. 
Ihnen wurde das auch für andere Unternehmungsformen 
lehrreiche Bilanzschema S. 310/311 empfohlen (Mitteilungen über 
den 47. Genossenschattstag, Berlin 1906, S. 274, 338). 
1 ) Warum die Einnahmen links (statt rechts), die Ausgaben rechts 
stehen, ist nicht erfindlich.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.