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während jetzt für diese Arbeit nur noch 5 Stunden beansprucht
werden. Es tritt also eine Zeitersparnis von um 300 % der
früheren ein. Außer den direkten Ersparnissen per Tonne ergeben
sich also noch weitere Minderaufwendungen für Liegekosten,
Zinsen und Amortisation, Gagen, Kost usw. Natürlich ist
diese Zeitersparnis wiederum für die Linienfahrer von größter Bedeutung,
denn die Liegezeiten können durch beschleunigte Bunkerung
um die Zeit einer Flutdauer verkürzt werden, wenn es gelingt,
bei Flut zur Fahrt bereit zu sein.
Ich käme nun zu dem letzten Artikel, für den Sondereinrichtungen
zum Löschen und Laden vorhanden sind, nämlich zu
dem Petroleum. Eine zahlenmäßig genaue Darstellung der Ersparnisse,
die durch die moderne Transportart des Petroleums und
der damit zusammenhängenden Löschart, ferner mit der Art der
Lagerung auf dem Lande gemacht werden, läßt sich nicht geben.
Die Behandlung des Petroleums ist eben heute so völlig auf eine
andere Basis gestellt, daß man wegen genauer Resultate das
ganze frühere und jetzige Geschäft vergleichen müßte.
Immerhin läßt sich an einigen Zahlen ein Maßstab dafür gewinnen,
in welcher ungefähren Höhe sich die gemachten Ersparnisse
bewegen.
Der Umschlag des Petroleums erfolgt durch Überpumpen
desselben vom Tankdampfer mit besonderen Pumpen in die Tanks.
Die Zeitersparnis bei dieser Umschlagsart ist enorm, wie sich aus
der folgenden Tabelle ergibt.
Petroleumlöschung.
6000 To. Ladung, 1 To. = 6,5 Faß, also 6000 To. = 39000 Faß.
Umschlag der Fässer 1 )
Umschlag durch Pumpen
4 Gänge ä 12 Mann leisten
Leistung per Stunde 200 t
per Stunde und Gang 80 Faß,
= 1300 Faß,
d. h. im ganzen per Tag
d. h.
3200 Faß.
per Tag 13000 Faß.
6000 t werden also in 12 Tagen
6000 t werden also in 1 1 / i Tag
= 288 Stunden gelöscht.
= 30 Stunden gelöscht.
Die Tabelle zeigt ein Sinken der Löschzeit von 288 auf 30,
d. h. um 258 Stunden oder 860%.
Man muß freilich bedenken, daß der moderne Tanktransport
mehr Einrichtungen erfordert als der Faßtransport.
*) Mit modernen Löschmitteln!