handen war. An ausgebauten Kaimauern waren vorhanden:
1888 4111 m; 1910: 31565 m. Die Entwicklung der Kai-
schuppen beleuchtet folgende Tabelle:
Jahr
Laufende Nr.
der Schuppen
Breite
m
Länge
m
1888
1—26
14—24
129—238
I9IO
M
1
14—50
129—400
Die Gesamtlänge der Schuppen im Jahre 1910 betrug 13794 m,
der überdachte Lagerraum 464447 qm = ca. 46,5 ha. An
Hebevorrichtungen waren im Jahre 1888 vorhanden:
105 Dampfkräne,
47 Handkräne,
1 15 Tonnen Dampfkran (fest),
1 150 Tonnen Dampfkran (fest),
d. h. im ganzen 154 Hebevorrichtungen. Im Vergleich dazu gab
es 1910 allein im Freihafengebiet 805 Hebevorrichtungen, während
die unendlich große Zahl der Hebevorrichtungen im Zollgebiet
nicht ermittelt ist. Hier spielen besonders die kleineren Kräne
für die Oberländer Flußschiffsladungen eine große Rolle. Auf
die einzelnen Kranarten werde ich später zurückkommen. Die
Hafenbahngleise, die 1866 an die preußischen Bahnen an
geschlossen wurden, hatten 1910 allein im Freihafengebiet eine
Länge von 213,62 km. Die Länge der Dückdalbenliegeplätze
betrug 1910 im Freihafen 19065 m, davon rechtselbisch 4960 m,
linkselbisch 14105 m. Die soviel größere Zahl der Dückdalben
auf dem linken Ufer erklärt sich daraus, daß der Hafen verkehr
sich jetzt hauptsächlich auf dem linken Elbufer abspielt, da am
rechten Ufer eine Ausdehnung der Anlagen durch die Gebäude
der Stadt in engen Grenzen gehalten wird.
Dem enormen Wachstum der Hafenanlagen seit 1888 ent
spricht dann auch deren ständig gestiegene Benutzung, die
heute folgenden riesigen Umfang angenommen hat: Es kamen an
zu Handelszwecken 1911 1 ): 17965 Schiffe mit 13 176469 Register
tonnen. Es gingen ab zu Handelszwecken 1911: 17838 Schiffe
mit 13198677 Registertonnen.
Die öffentlichen Kaianlagen des Staatsbetriebes be
nutzten von diesen angekommenen Schiffen: 5 269 Schiffe mit
1 ) Jahresbericht der Deputation für Handel, Schiffahrt und Gewerbe 1911.