Full text : Die Entwicklung der Tobler-Unternehmung und ihrer Arbeiter-Fürsorge und Wohlfahrtseinrichtungen

6

keit  den  sozialen  Erfordernissen  der  Zeit  nicht  nur  zu
entsprechen,  sondern  ihnen  vorauszueilen,  beseelt  von
dem  Wunsche,  ihrem  Personal  in  allen  Lebenslagen
ideellen  und  materiellen  Schutj  und  Hülfe  angedeihen
zu  lassen  und  ihre  Betriebe  mit  der  Zeit  auszubauen
zu  sozialen  Musterbetrieben.
Die  von  der  Gesellschaft  mit  beträchtlichen  Summen
alljährlich  subventionierte  Betriebskrankenkasse  gewährt
jedem  erkrankten  Mitgliede  vom  fünften  Krankheitstage ­
  an  Krankengeld  in  Höhe  des  halben  Taglohnes
und  Bezahlung  der  Arzt-  und  Arzneikosten.  Ein  eigener
Sanitätsdienst  unter  der  Leitung  eines  Doctor  medicinae,
dem  geschultes  Sanitätspersonal  zur  Seite  steht,  ist  errichtet ­
  zur  Aufnahme  und  kurzen  Behandlung  leichterer
Krankheiten  und  Unfälle.  Der  Fabrik-Arzt  erteilt  in
eigenem,  aufs  beste  ausgestatteten  Sprechzimmer  täglich ­
  unentgeltliche  Konsultationen.
Bei  schwereren  Unfällen  tritt  die  Unfallversicherung
in  Funktion,  die  seit  Anfang  1918  der  Eidgenössischen
Unfallversicherungsanstalt  in  Luzern  unterstellt  ist.  Das
gesamte  Personal  ist  auf  Kosten  der  Gesellschaft  gegen
alle  Unfälle  (Betriebs-  wie  Außerbetriebs-Unfälle)  bei
der  Anstalt  versichert.
In  Angliederung  an  die  Fabrik-Krankenkasse  besteht ­
  ein  segensreich  wirkender  Wöchnerinnenfonds,
aus  welchem,  ohne  Rücksicht  auf  den  Zivilstand  der
Wöchnerin,  ein  fester  Beitrag  von  gegenwärtig  Fr.  75.—
an  jede  Wöchnerin,  welche  mindestens  10  Monate  dem
Betriebe  angehört,  ausgerichtet  wird.  Bei  kürzerer
Beschäftigungsdauer  findet  eine  entsprechende  Reduzierung ­
  des  Beitrages  statt.
Die  ebenfalls  mit  der  Krankenkasse  verbundene
......  .
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.