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langgestreckte Erzdistrikt der Marmaros an der oberen Theiß,
an der Grenze non Ungarn, Siebenbürgen und der Bukowina
mächtige Noteisenerzlager. Überall in den Karpaten finden
sich bedeutende Lager von Magneteisensteinen, Eisenglanz und
stark eisenhaltigem Kalkstein. Das größte ungarische Brauneisenerzvorkommen
ist das im Hunyader Komitat in Siebenbürgen.
Diese Eisenerzlager Ungarns werden sehr verschieden beurteilt,
die Schätzungen schwanken zwischen 120 und 600 Millionen
To. und scheinen so den österreichischen an Menge ziemlich gleich
zu kommen. Bosnien und die Herzegowina sind besonders an
hochwertigen Manganerzen reich, so die Vorkommen von Bares,
die bislang infolge des schlechten Standes der Verkehrsmittel
des Landes in größeren Mengen nicht gewonnen werden konnten.
Die gesamten Eisenerzschätze der österreichisch-ungarischen
Monarchie können so vorläufig auf 1 Milliarde To. sicher gewinnbarer
Erze angenommen werden.
Die Eisenerzproduktion betrugt):
in Österreich
Ungarn
Bosnien-Hzg.
Insgesamt
i n 1
0 0 0 To.
1890
1362
792
5
2159
1895
1385
955
13
2353
1900
1895
1634
134
3663
1901
1963
1557
123
3643
1902
1744
1562
133
3439
1903
1716
1439
114
3269
1904
1719
1524
138
3381
1905
1914
1661
123
3698
1906
2254
1698
137
4084
1907
2540
1666
151
4357
1908
2632
1936
150
4718
1909
2490
1366
120
4427
1910
2628
1906
133
4534
Sie
hat demnach mit Ausnahme kleiner zeitweiliger Rückgänge
eine ruhige und stetige Entwicklung genommen.
1) Nach Eisenhüttenwesen 1912, K. Ballod II, I. Conrad.