Object: Geld-, Bank- und Börsenwesen

82 
hinterlegt hat, erhält dafür 20 Schecks zu 100 $, bzw. Schecks, die er 
bis zur Höhe von 100 K ausfüllen kann, oder 40 Schecks zu 50 K oder 
100 Schecks zu 20 K usiv. Diese limitierten Schecks, die Money- 
Orders, Zirkular-Schecks, Travelers-Schecks oder 
Tourist-Drafts genannt und u. a. durch die American Expreß Com 
pany in New Jork, die National City Bank of New Jork, die Canadian 
Pacific Expreß Company, die Banca Commerciale Jtaliana, Mailand 
ausgegeben werden, sind ein beliebtes Zahlungsmittel bei Auslandreisen, 
gewissermaßen internationale Banknoten. In allen Welt 
teilen werden sie von mehreren tausend Banken und Agenten ohne 
Avis eingelöst. 
Nachbildung der Vorderseite eines von der American Express Company 
beispielsweise für Francis F. Flagg ausgestellten, mit dessen Unterschrift ver 
sehenen und ordnungsgemäß ausgefüllten „Travclers Cheque“ über 20 Dollar. 
Schecks über 10, 50, 100 und 200 Dollar unterscheiden sich von diesem Formular 
nur in der Wertbezeichnung. 
Bei Ankauf von Schecks haben die Käufer oben links in dem Raum 
unter dem Vermerk „When countersigncd below with this Signatare“ 
ihren Namen zu zeichnen. Die übrigen offenen Stellen des Formulars 
bleiben unausgefüllt. Werden die Schecks zur Auszahlung vorgelegt, so 
hat der Inhaber den Ortsnamen, das Datum, sowie den Namen der 
Bank, der er den Scheck vorlegt, auszufüllen und in Gegenwart des 
betreffenden Beamten seine Unterschrift nochmals in den unter den 
Worten „Countersigned: (seo Signatare Abovo)“ dafür bestimmten Raum 
einzutragen, um sich durch die Übereinstimmung der beiden Namens 
zeichnungen als den rechtmäßigen Eigentümer des Schecks zu legitimieren.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.