Full text: Die deutsche Zigarettenindustrie

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von 21 Mk. (KleinVerkaufspreis: 3 Pfg. pro Stück) aufgestellt ist; 
diese weist folgende Posten auf: 
Mark Mark 
1. Arb eitsl öh n e: 
Tabakaufreißen und -soitieren 
Tabakschneiden 
Anfertigen der Hülsen und Zigaretten 
Verpacken der Zigaretten 
Schneiden und Kleben der Banderole 
2. Kartonnagen und Zigarettenpapier: 
3. Fabrikunkosten: 2*/s °/o des Fabrikverkaufspreises 
4. Handlungsunkosten: 
Büropersonal, Schreibutensilien etc. 2°/o des Fabrikverkaufspreises 
Reklameunkosten, Provisionen, t 
Reisespesen, Rabatte, Skonto / 
Verluste 2°/o 
Postverpackung und -Versand l°/o 
• 20°, o 
5. Banderole: 
6. Gewinn: 10°/o des Fabrikverkaufspreises 
Es bleiben für Tabak incl. Zoll: 
Summa 
0,10 
0,12 
2,50 
0,20 
0,20 
0,42 
4,20 
0,42 
0,21 
3,12 
1,50 
0,53 
5,25 
4,50 
2,10 
17,00 
4,00 
Sind diese vorbereitenden Arbeiten rein kaufmännischer Natur 
gewesen, so setzt nunmehr der technische Teil des Produktions 
prozesses ein: Die Tabake müssen bestimmt werden, die für die 
Mischung der in Aussicht genommenen Zigarette Verwendung finden 
sollen. Vor allem sind es drei Bestimmungsgründe, die bei der 
Auswahl der Tabaksorten für die Mischung mitwirken: 
1. der für den Tabak zur Verfügung stehende Betrag, 
2. die Kombinationsfähigkeit der einzelnen Tabaksorten, 
3. die Lagerbestände an den verschiedenen Tabakarten. 
Nehmen wir z. B. an, ein Fabrikant beabsichtige eine Drei 
pfennig-Zigarette herzustellen und sei auf Grund der angestellten 
Kalkulation zu dem Ergebnis gekommen, daß er für Tabak pro Mille 
Zigaretten 4,00 Mk. aufwenden dürfe, so muß er die Mischung, 
falls für tausend dieser Zigaretten 1100g Tabak nötig sein werden, 
so wählen, daß das Kilo aller verwendeten Tabakarten ihm selbst 
auf rund 3,60 Mk. zu stehen kommt. 
Nunmehr gilt es, diejenigen Tabake zu finden, die sowohl den 
berechneten Preis innehalten, als auch für eine Mischung ge
	        
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