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Bei anderweitigen Proben wurde im wesentlichen das gleiche
Resultat erzielt.
Hat eine Sorte besonders gut eingeschlagen, so sucht der
Fabrikant zuweilen von der Berühmtheit ihres Namens auch weiter
hin noch dadurch zu profitieren, daß er neue Fabrikate in anderen
Preislagen mit dem gleichen Namen belegt und zur Unterscheidung
der einzelnen Preislagen dem Sortennamen Nummern beifügt;
letztere deuten dann gewöhnlich auch gleich den Preis der be
treffenden Zigarette in Pfennigen an.
B. Die Einleitung der Fabrikation.
Ist ein Name gewählt und zur Eintragung in die Liste der
gesetzlich geschützten Warenzeichen angenommen worden, so denkt
der Fabrikant nunmehr daran, ein Produkt herzustellen, das er mit
dem gewählten Namen belegen kann. Zuerst muß er sich jetzt darüber
schlüssig werden, wie hoch Fabrik- und Kleinverkaufspreis des neuen
Fabrikates sein sollen. Ist dies geschehen, so geht er an die Auf
stellung einer genauen Kalkulation. Hierbei wird von den
Zigarettenfabrikanten allgemein in der Weise verfahren, daß zuerst
die Beträge in Rechnung gesetzt werden, die für Löhne, Aus
stattung und Verpackung aufgewendet werden sollen. Zu der
sich ergebenden Summe werden dann noch gewisse Prozentsätze
für Fabrik- und Handlungsunkosten sowie für Gewinn und
endlich auch die Banderolengebühren hinzugeschlagen. Die
Differenz zwischen der Gesamtsumme aller dieser Posten und dem
Fabrikverkaufspreise stellt dann schließlich den Betrag dar, der
für Tabak ausgegeben werden darf.
Als Beispiel hierfür gebe ich nachstehende Kalkulation wieder,
die für ein Mille Handarbeits-Zigaretten zum Fabrikverkaufspreise
Mariposa
Persala
Sanssouci
Union No. 5
Mein Cousinchen
Phänomen
Selas
Vera
Mercedes
Prince of Kairo
Serape
Vulkan
Metropole
Prince of Wales
Siluva
Wadi
My Darling
Princeß Feodora
Sivri
Walküre
Nora
Rahim
Skalde
Wanda
No. 58
Rendez-vous
Sokrates
Westend
Olinda
Revue
Solka
Wie Du
Orient
Rose
Sportsman
Yaro
Palmitta
Royal
Sternblume
Zavella
Paoli
Safy
Teil
Perona
Salem Aleikum
U. d. L.