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Bericht der Kommission
für das Quartal 19
Bezirk oder Branche - - - —
Die 3Commission zählte in der öBerichfszeif QKilglieder.
Die 3Commission hielt geschäftliche und Werkstatt-Sitzungen
ab.
Zöerhsfäffen wurden eingeladen.
Zöerksfätfen hallen der (Einladung täolge geleistet.
3n den erschienenen Zöerhsfäffen waren 3CoIfegen beschäftigt;
daoon gehörten dem Verbände und _ anderen
(Organisationen, an.
oJn den Sitzungen erschienen SfCollegen; daoon waren
3KitgIieder des Verbandes und nicht organisiert.
Die 3Commission hielt ferner Z^erfrauensmänner-Zöersammlungan
und QKi/glieder- ZDersammlungen ab.
Die 3Commission hat QKassregelungsSälfe geprüft und
„..in der Züerwal/ungs-Sitzung befürwortet.
eintrage an die Schlich/ungshommission sind mal eingereicht
und die Zöorarbeifen dazu erledigf worden.
effndere Werkstatt-Streiks und -Differenzen waren — zu verzeichnen
und zwar. ...mit und ohne tärbeifsniederlegung.
B&rlin, den
tynhtscAzift:^
Arbeiterschaft freilich sehr
viel besser organisiert und
entsprechend besser vorbereitet
an, als seine Vorgänger.
Aber die Massen, die nun
zu unterstützen waren, hatten
ebenfalls zugenommen.
Wieder erging daher
in großen Versammlungen
der Aufruf an die Behörden,
helfend einzugreifen,
und wieder verlegten sich
diese aufs hinausschieben.
Da veranstaltete, nachdem
eine Amfrage die Existenz
von mindestens 50000 Arbeitslosen
festgestellt hatte,
die Richtigkeit dieser Zahl
aber bestritten worden war,
die Gewerkschaftskommission
eine eigene Arbeitslosenzählung,
und zwar
diesmal eine genaue Aufnahme
durch Feststellung,
auf Grund von Zählkarten,
von Laus zu Laus. Sie
ward auf Sonntag, den
1. Februar 1902, angesetzt,
und an die in Partei und
Gewerkschaften organisierten
Arbeiter Berlins erging
der Ruf, sich für die Zählungsarbeit
in den Dienst
der Allgemeinheit zu stellen.
Er fand im vollsten Maße
Gehör. So viele Kräfte stellten sich für das Austragen und Einsammeln der
Zählkarten bereit, daß am Sonntag, den 26. Januar 1902, 550 000 Zählkarten
von gegen 13000 organisierten Arbeitern in ganz kurzer Zeit in die Wohnungen
getragen waren, und ebenso prompt erfolgte am Sonntag den 2. Februar
die Abholung. In der Mehrzahl der Bezirke war, dank der massenhaften
Meldungen, der Dienst so gut organisiert, daß auf den Einzelnen nur
zwei Läuser zur Besorgung kamen. Am so besser fiel natürlich diese aus.
In Berlin ohne Vororte waren 9375 gewerkschaftlich organisierte Arbeiter
bei ihr tätig, daoon rund 2800 Metallarbeiter, 2000 Lolzarbeiter, 1600
baugewerbliche Arbeiter, 600 Buchdrucker und Fachgenossen, 500 Buchbinderei-
und Lederarbeiter, 450 Bekleidungsarbeiter, 280 Handels- und
Transportarbeiter und gegen 100 Kaufleute und Buchhalter. Von den
Mitwirkenden, welche die Vororte gestellt hatten, sowie den nur politisch
organisierten Mitwirkenden konnte eine genaue Feststellung der Berufe
Qivi die O^-mä-nn^r.!
Ein solcher Bericht ist bei jedem Quartalsschluss an das Bureau abzuliefern.
Der Bericht wird in 2 Exemplaren ausgefüllt. Den einen Bericht behält der
Obmann. Er verliest ihn in der Vertrauensmänner- oder Branchenversammlung:.
Bis zur nächsten Versammlung bekommt ihn der Schriftführer der betreffenden
Versammlung;, damit die Angaben richtig im Protokoll aufgenommen werden können.
Nachher muss der Schriftführer den Berscht an den Obmann zurückgeben, der ihn
zu seinem Gebrauch aufbewahrt.
Die Namen der an den Differenzen beteiligten Betriebe und andere L
merkungen können auf die Rückseite des Berichtszettels geschrieben werden.
Deutscher Ijolaarbelter'Verband, Ortsverwaltung Berlin.
127. Berichterstattungsformular des Deutschen
Lolzarbeiter-Verbandes