Full text : Die Berliner Arbeiterbewegung von 1890 bis 1905

Air  die
Mitglieder  -n  „Freien  VolkMhnk."

Vir  lintcrzcichnklc»  hal'kit  de:i  Milstlitdern  der
«Freie»  VollSbühnr"  die  Mittheilung  zu  machen,  dab
innerhalb  de»  Borslandr«  Mniiung-verschicdenhcilen  und
Strritigkeiten  entstände»  sind,  welche  ein  weiteres  Zusammen.
arbei>Vi>  der  Herren  vr.  Bruno  Wille  und  Bernhard
Kampfsmeyer  einerseits  -  sowie  andererseits  des  Herr^.
Juliui  Türk  unmöglich  machen.  Die  mehrsach  ongrstellten
  Versuche,  diese  Elreirigkeilen  gütlich  beizulegen,
müsse»  alS  gescheitert  betrachte!  werden,  besonders,  da  letztere
bereits  vv»  einer  Seile  in  die  Lesfrutlichkcit  gebracht
worden  sind  und  aus  einen  Artikel  deS  .BonvärtS'  hin  vcrkchicdene
  Mitglieder  die  Einberusung  einer  General.
Versammlung  wünschten  Weil  min  aber  in  der  letzten
verrinigten  Sitzung  deS  Vorstandes,  der  Ordner  und
der  AuSschuhmitglieder  die  Meinung  zum  Durchbruch  kam.
daß  eS  vielleicht  schwer  sei.  in  der  öffentlichen  General-Versammlung
  ein  völlig  klares  Bild  der  Sachlage  zu
entwerfen,  »veil  die  parteiische  Einzrldarstellt'.ug  der
streitenden  Parteien  das  Urtheil  zu  verwirrn,  geeignet  is,
llttö'TNlch'  sortff  bei  dei-Erregung  der  Gemlttlier  htsligr
Auoemandersetzungeii  gesürchtei  werden  müßen,  die  der
Sache  unseres  Vereins  nur  ouk'S  ernilliche  schaden  sönnen,
so  wurde  in  der  Sitzung  vom  2K.  September  mil  Ist  gegen
1  Stimmen  die  Herausgabe  dieses  Flugblattes  beschlossen,
welche-  in  völlig  unparteiischer  Weise  di«  Mitglieder  über
die  entstandenen  Streitigkeiten  ansklären  soll,  und  mit
dessen  Redaktion  die  Unterzeichnete»  beauslragl  sind.  Wir
geben  daher  hiermit  alle  die  Sache  betreffenden  mündlichen, ­
  schrjsrlichc»  und  gedruckte»  Erklärungen  der  beiden
Parteien,  welche  vor  allen  in  den  VorstandSsitzunge»,
sowie  in  der  Presse  zum  Borschei»  gekommen  sind,  müsse»
aber  bemerken,  bah  Herr  Julius  Türk  trotz  wiederholter
dringender  Anssorderung  sich  geweigert  hat,  seine  eigenen
Anschauungen  und  Erklänmgc»  in  diesen,  Flugblatt  niederzulegen,
  sotzob  wir  im  Wesentliche»  nur  aus  seine  Berdsfcntlichung
  im.Vorwärts'  und  seine  in  den  Vorstands.
Sitzungen  ausgesprochenen  Meinungen  angewiesen  sind.
Der  Vorwurf,  der  von  den  Herren  ^vr.  Bruno
Wille  und  Bernhard  Kampfsmeyer  gegcff  die  Thätig,
keil  de»  Herrn  Julius  Türk  in  erster  Reihe  erhoben
wurde,  besagt,  baff  von  dem  Letztere»  der  Versuch  gemacht
worden  sei,  ausgesprochen  und  vorwiegend  politische
Tendenzen  in  die.künstlerische  und  technische  Leitung  der
Volksbühne  hineinzutragen.  Wie  weit  dieser  Vvrwurs
berechtigt  sein  kann,  darüber  haben  >vir  sokgcr.de  Erklärungen ­
  abzudrucken'
!.  VrNLruug.
Herr  Türk  erklärte  t>>  einer  Generalversammlung  vor.
15.  Januar  1392,  fcaS  der  Lere'»  .Frist  Vo!!«büh..e'  aus  äsienlliche
Angeiegeuhesten  einwirke»  wolle.  Diele  «cubcrung  Türk'«  dild-.r
de»  c'ieenstaud  cincr  «udschubsitzung.  an  welcher  u.  A.  die  Herren
vr.  Richard  Dehmet.  vr.  Mar  Haide.  Otto  E.  Haillcdrn.
vr.  Fritz  Mauldnec  und  Echändoss  lheitnahmen.  Herr
TÜrt  verwte»  in  seiner  Vertheidigung  a»I  drn  Paragraphen  I
de«  Bcr«.i»I>ai..I«,  weiche:'  dl«  Auigabc  der  -Freien  Bali«,
bühne'  die  Pjlrae  ter  Poesie  in  threr  modernen  Richiuna  bc.
sliamtte.  Herr  Türk  vcrjiand  unler  dieser  modernen  Richtung
besonders  ein:  sm!attst>Ichc  und  sozialdemokralisäie  Richtung.  Dieser
Meinung  Türk  «,  widersprach  der  Aueschub  beinahe  cinllinimig.
Durchweg  war  der  Aueschub  der  Änliche,  dal.  dir  Zivcck  der
.Fnstn  Ä-UÄnih»«'  polltomme»  von  Türk  veckanni  werde.
Die  „Freie  Voit-ibühiic"  bade  da«  moderne  Leben  i»  seiner  t"e.
lamm,heit  darzustellen.  Der  A>-.«jchub  der  .Freien  voildbüd»«'
de  Mars  energisch  da»  Hineintragen  paireipoUisschee  Tendenzen  von
Veilen  Türt«.  -  .  »  ,,
Paul  stzampssmeqer.
Bernhard  Lampttmetier.

2-  Srklörnug.
Z»  vorkichei.de..  Worten  bewerte  lch.  «ah  Herr  !IIcch:«r,»ün,!i
Heine,  der  I»  jener  Generalversammlung  tiber  die  Entlchctdu-Ä'
de»  Oberderwaltungdgerichi«  dericdle,  halle  und  »eben  mir  sah.  di:-.
Red,-  Türk'«  durch  «ine»  Zwilchenes  mir  aezenüber  a!«  eine
llngeschickiichkctt  bezelchnctr.  und  daß  ich.  Ihcilweiic  weae»  dteier
“  eine»  s.irlsiischkn  Sachverständigen,  gegen  Türk'«  Ausjasiung

de«  Vc-reinSzweckc»  prolestir

3.  Erklär»«-.

Türk  aus  mich  zu  >.»d  üuberie  ans  ...eine  Frage.  ....
t«  handle  sich  um  die  prinzipielle  Frage,  dag  zwei  Vorstandsmitglieder ­
  und  ein  gri-be«,  Theil  der  Ordner  au»  .tlnabbängigen''
des,Luden  und  das,  c»  eine  Epiltenisrag.-  der  .Freien  Boiwbübne'
sei.  dah  Leun  anderer  politischer  Farbe  aewähi,  würden,  denn  die
Sozia,demvlralr»  stiebe..  sich  an  einer  Leiluua  durch  so  viele  Unabhängige. ­
  Al«  ich  erwidrrle.  r«  sei  doch  eine  U»ge«ch>igtc,I.  Wille.

.-insach  an»  solche»  iSrvnbcn  abzusehen.  «»Igegnel«  Türk  achsclzuckend.
das,  der  verein  notzdem  geiäürdcl  werde,  wen»  Wille  wieder  gcwä»i>
.veiden  loll'e.  Wir  selb»  schien  e»  äuberst  bedenklich.  dab  derarlige
Politische  Gründe  in  da«  u„po»'i!ll.e  Unlernehmen  der  .Freien
Bo!k«büh,-.e'  hin:inge:ragen  würden,  sch  hie»  e»  aber  gerade  dc»b-G
jüi  »ütztich.  das,  die  Loche  zur  Diotussw»  konime,  dami.  eine  endtö
 .i^^-Ä«',aluhen  »er  -wirhohen  StandMnI,  der  VoN>'U:hp.tin
im  Punjlc  gel.au  sesislcsie.  Ja.  änderte  da»  sogleich  zu  Türund
  ttiunNele  da«  Weile«.  sBi«  hierher  is,  minie  Tariicllung  >u
!rr  irtztrn  komblnieien  Sitzung  von  Türk  ia'.d!l  al»  richtig  zugegcbei,
.vordem)^  ^  u, naulBtIlin .  eidic»  ich  von  Türk  eine  »ane.  aus
der  er  mich  dal.  ihn,  ci»  VMlach.eu  über  d»  Vorgänge  in  diese.
Versammlung  „ach  ...einem  bene»  Wiiicn  abzugeben.  Ich  schrieb
ihm  daraus,  das.  »ach  meiner  Ansicht  einig«  Vorwürle  dort  gegen
ihn  erhoden  worden  >vä«n.  die  ich  sür  nichl  denürse»  hatten  td.inlc,
solche  seien  ober  sa  vo»  W!i!e  iogleich  zurückgewstje»  worden.  Dagegen ­
  tzi.ie  ich  e»  al»  peinlich  empinndc:.,  dab  Türk,  an!.»»  seine
vor  der  Versammlung  mir  gegenüber  geöubcc.e»  Ansich.cn  zu  vertreten. ­
  selbst  einen  Voriianddpostci,  angenommen  bade,  wa»  iv.nierbin
  eine»  Schein  e,weste,  al»  bal-e  ec  ei»  Doppelspiel  «trtcden.
Nunmehr  erhici.  ich  den  .......  abgrdruek.e»  Veils.  Da  dieser  VricI
ausdrüeNich  ausicr  an  ...ich  »och  a»  sech»  Mindere  geiich.c,  >oar  sdarun.cr
  noch  zwei  AuSschnbuiitgliedc,!.'  Io  hie»  ich  mich  sür  bc.rch.Igl,
ihn  al«.  einen  csienen  zu  betrachten.  Ta  der  Vries  außerdem  e,,.e
m.zwcideullg  klare  Angabe  darüber  mach,-,  dab  Türk  allerding»
sund  auch  jcf.t  al»  BoriwndSn.itglied  »ochs  den  ps'.ttischrn  S'andpi.nkl
  für  cn,scheidend  diel,  ...id  i»  seiner  Wahl  eine  .ütel'.nng  der
Ed«  der  sojialdenwkralischrn  Parlei'  g,ge,.über  den  .Uc.-.bhaogla.-.r''
sah.  Io  hiell  ich  ti  cli  «utsch-bmilglied  sür  meine  PIttch!.  den
.oisenen"  Vries  Bruno  Sille  zu  übergeben,  dami,  er  «egebenen
Faü«  «ine  Ti»I»ssion  in  einer  konchiuirieu  Sitzung  über  eine«  dera.lige»
  SiandpunII  anrege,  der  nach  meiner  Ansich!  ein  autzerordcnllich
  gesiih,licke,,  die  Tendenz  de«  Unlkmehm-nS  vbllig  veriindernder
  sei.  Türt  dal  mir  in  der  Folg«,  nachdem.Witte  sich
gelraenllich  aus  den  Brtei  bezogen,  den  Sorwnrs  der  Fndi»k«>ivn
gknunbl.  Ich  bade  ihn.  geancworle,,  dasc  ich  den  Brlej  sür  «inen,
.osicnen'  hatte  und  alio  den  «orwurj  jurutwiese.  Türt  bat  mit
nunmehr  wieder  geschrieben:  dab  er  «S  sogar  sür  ^rchau»  selbstversliindtich
  g-hatten  habe,  dab  ick  den  Blies  auch.Witte  zu  lesen
«geben  habe!  Die  Jndidkrelton  desirdr  nur  darin,  daß  ich  Witte
dai  Recht  einirDenuyung  de»  Brd  ges^'-t
diele  Spezialis.rung  al«  vdllig  werlh!^  zuinch  da  e«  '2^  "kiner
Ansichi  in  Cin«  zusammen,LI!,,  dag  Witte  de»  Bttes  und  be
nutzle  -  weder  lo.inle  ich  ihn  daran  hindern,  noch  auch  lag  >'°ch
meiner  «ussaffung  übe,haup:  ein  Grund  vor.  ein^daran  an-Inüpscndc,
  enlschicden  sehr  werlhvolte  und  >IL«nde  Grbrlecunz  M
einer  kombü.tnen  Sitzung  zu  unleidiüeten.  Ich  glaubte  n.chl  ander«.
°I»  dab  die  Slreilsraoc.  .ob  politisch  oder  nicht  poiMsch  .  in  der
nüchsten  kombtnirie»  Sitzung  ju  cincr  Resolution  sührcn  werdc.  die
Tür,'«  Auslassung  °t«  prinzipiell  satsch  sesisieUte.  Dab.  eh,  eS,»
einer  solchen  Eidrrernng  kam.  Türk  die  ganz«  Debatte  vor  cwc
Gei.eralocrian.mlung  überiührlc.  konnte  ich  nicht  wissen  —  dir  Folgen
falle  aus  ihn.  Türk  hat  inzwischen  vor  der  letz-.ea  koinbinirkcn
Sitzung  seinen  Boewurs  gegen  mich  dahü.  erweileri.  dab  der  Brief
überhaupt  nicht  au«  sachlich«.-,,  sondern  lediglich  au»  »persöniich  «>.
HLssigcn-  Gründe»  we.le.gigeben  sei.'  woraus  ich  gca-.»wvrlcl  habe,
dag  ich  diese  Beschuldigung  al«  '  eine  cittsch.cdcne  Unwahrdei!  dezeichnen
  und  dami.  werter«  Brrhandtunge  zwischen  ihm  und  mir
abbrechen  müsie.
Wttdclm  Bdtsche.
4.  Vrirf  >cs  «aisi,rrs  IsIi^S  Türt.
v-riin.  den  kV.  Juli  IST«.
.  In  der  crllen  Erregung  schrieb  ich  Ti,  einen  Bries,  in  ber  ich
Dich  b-t.Uidcr  dii-Tonn-rstag-Pc-IammIiing  ein  tlrthett  abzugeben:
Tu  hast  vorn  g«au:wortck.  ich  daule  Dir  u.ch  werde  setz.  Deinen

sch«ibc  ick  Dir  an«  zwei  Gründen:  I.  Um  Ar  zu  biiveiscii,  dab
Dein  Uriliril  rin  inlidicS  ist,  2.-  damit  ui.se«  Freunde  in  Friedrich«-bagen:
  Adele,  die  Bertel'»,  die  Hart'«,  Lkdkbour  einmal  von  anderen
Km-jonen'  ai«  Wilir  uud  seinen  F«undrn  Auslläru.^  über  gewisse
  Dinge  erhalten.  In  Folge  dessen  beginne-  ich  .»eine  Darlegungen
  mit  einer  Sri,»  seine»  Verhallen».  Du  schreib!,,  .die
Beschuldistintge»  —  die  Jn  übrigen«  Wille  selbst  Im  Aesentlichen
zurücta-wiesen  hat  —'  Da«  tsl  der  ersle  schwere  Frnlmm.  licber
Btzlschr!  Wille  bat  gornichl«  zniückgeniiesln.  Au!  ».eine  di«!!:
HeranSsordcruug.  zu  erklären,  ob  ich  noch  meine  Psilchl  al«  Au«.
schilsin.i^Ued  geidan.  niuble  er.  wenn  er  nicht  acrabe  d>«Il  lügen
.oull.c,  zugeben,  dab  die  Beschuldigung,  ich  tziliic  „ich!  meine  Pfiicht
gelda».  eine  salsche  >oar.  Sodann  erklärte  er.  dab  die  Behauptung,
ich  bätte  Berichte  au«  dem.Vonviirt«"  al«  Protokolle  abgeschrieben,
u.zzulo-ssrnd  ,o>.r  Diese  letztere-  veha»p»...g  war  Io  lächerlich  nnd
dumm,  dab  ed  seiner'  Erkläwng  gar  „ich!  bedun.c.  Woraus  e«  a,.-lam.
  roaien  die  Beschuldig»,.gen.  dab  ich  ISS  Mark  gesorder,  batte
und  dab  ich  bc,  ,„einen  LianidaNonc»  —  pro  Rächn,»lag  S  Mark
—  die  „Voiktzbühne'  geschrtzpsl  häric.  Diese  —  vor  Acbei.crst  vora
 nenschwerwiegende»  Beschuidigungen  ha,  er  nicht  zurückn.
  Ader  er  ha!  n.chr  grlha,:.  Jlla.  und  deutlich  ging  au*
den  Vc-twndl..»gcn  hervor,  das.  meine  «.«eg,rer  ms!  mciinr  »audi.
dalur  gcrcchnc.  halten  und  sich  voebcrci.c,  hatten.  Ich  werde  Dir
da»'später  genau  beivciicn.  Wille  stand  den  Verdandtmtewn  „ich,
sein  und  trotzdem  Hai  er  »ichi  verhinden.  da«  mich  seine  Freunde,
Wiidberaer  »nt.  die  Ordner,  in  den  Schmutz  zu  zi-dcu  gesucht,
der  Ihr'  Lebentzetcmrm  zu  sein  schcinv  .  Aber  uoch  mdür.  Witte
1  ikinei.Lübrebi  cus.Pllhtzcrzt«'..  V  hai.ciua  Fdhisdlt
in  der  Kohrnmvwug'  vemele»,  wie  ,,r  tetn  Einziger  hier.  iu  der
Persaminliing  besitzt-'  Die  Spitze  richtete  sich  »ar  gegen  mich.  Da«
sagte  Witte,  irotzd-m  er  »>»ble.  tob  ich  10  Fahre  lang  Ka!stier  sn
Gcichäste»  war.  gegen  die  die  .Volksbühne'  ritz  ttlipulanlsehe«
Unternehme»  ist.  da»  tagt  Witte,  trotz»«.:,  er  wubte.  dab  der  über,
aui  günstige  Drriraq  mil  dem  'Oiiendlbeeier  von  mir  herrührie.
Ader  noch  mehr.  Wille  ha:  i»  der  Versammlung  eine  moralU».-Versumpsuüg
  gezeigt,  vor  der  ich  erschreck«.  An  der  Genera!-versa,»nitmig
  pro  1691  hatte'v.  den  Antrag  gesiclki.  den  Vorstand
m>  dloe  z»  wählen,  e«  lag  ihn,  dan.al«  daran,  an  Stelle  Sartlebint«
  Bernhard  Kanipssmever  in  de»  Vorstand  zu  bringen.
Und  at«  die  Ber«ommlu::z  da«  Spiel  durchschaute  und  au«  «inem
Gerccknigleiirgesiidl  .doch  Haritedcn  wählt:  —  hätte  Will:  nichl  da«
t-tich:-pici  grsplcil.  so  wa«  Harllcben  enischiedc.,  durchgrsallea
—  da  lehnte  irr  nicht  ab  —  i  bewahre  -  er  behielt  trotz  Harl»
l  eheW-dt  den  Borsitz.  Donnerstag  richtete  .sich  hie  Spitze  gegen
mied,  und  .denn  er  mit  mir  »ich,  zustimmen  orb-i.-n  kann,  jo
mutz«  er  nqchirägtich  lagen:  .Rein,  meine  Heere»,  mit  Tür«  »arca
ich  „ich,  zuchmmen  arbeuen.  cuin«d«r.  er  oder  ich.'  Aber  er  hüre.e
sich  vor  der.-Attenialide.  <2t  muh  ihm  also  daran  liegen,  den  Borsitz
  zu  behalten.  ?toch  u.ehr.  Sein  Antrag,  de»  Vorstand  «a  ttlau
B .ouhlen.  erregt-.-  nach  den  Ersahrungen  im  Vorjahr  bestige»
ideispruch-  Fes"  schlägt  er  die  bclannlr  RcsoluN'on  vor.  .die  Bersammiung
  ts.  Mi,  den  küns.Icrischen  und  lechnischen  Leistungen  de»
verein«  einverstanden.'  Die  Resolution  ,»ar  eine  Pression,  dir  Brrsammiung
  zur  Wiederwahl  Wrldbrrger'«  z»  erzwingen,  «sin
andere»  Motiv  gab  c»  nicht.  Denn  wa«  sühne  Witte  an.-  er  rr-8
 h!«  die  RSubergejchichle  von  dem  Artikel  L.  B.'S.  Du.  Bdtsche.
itte  und  ich  kennen  doch  L.  B.  seil  «raumer  Zeit;  wenn  ein«
Fliege  von  einem  Baume  F.irdrichhagenst!  z»m  andre  flirzl.  Han»
ist  da»  sür'  dir  .VoUSbühn«'  jo  viel,  al»  wenn  L.  B.  für-ein
Blatt,  da«  unter  AuSschtub  der  Ocssenilichletl  erschein!,  einen  Artikel
schreibt,  in  dem  er  weiter  »ich!«  sagt,  aist  dab  viele  Mirglicder
tdst  eine  srlbnändige  Meinung  haben)  mit  den  Matznahmen  de«  Borstande»
  unzusricden  sind.  Dem  Witte  ist  dabei  da»  Berseheo  s'ih
pasfin,  nichl  zu  sagen,  dab  Hallleben  in  seiner  Entgegnung  brr-Opposition
  gegen  drn  Vorstand  die  Lsticidignna  politische  Simpe.'
..  >...  :  ■—  .  Eia«  nun  d>-  Rrsa'"

n  Sojü  ge:

Arsoiulion
j“.  ?' C  ^r°.?'  ^
erheben  sich  eine  Anzahl  Hände.  .Du  schrcibE  .trotz  der  allseitiger.
Anrrkrnnnng.  da«  «r  sWttdbcrger)  vollaus  sr.nr  Pflicht  al«  dkassi«:
ersüllt  habe.'  Du  Irrst,  wenn  Du  glaubst,  c»  herrschte  allseitige
Anerkennung:  gewib.  r»  erhob  sich  tr'.nc  Hand  gegen  ihn.  rin  Tbe.l
bei  Aerl-ma.lung  sür  ihn.  Daran»  kannst  Tu  ader  nur  die  groste
Wrwisiendailtgkcii  de:  unbcsangcnm  Arbeiter  erkennen.  Wer  ist  vc»:>
in  der  Lage?  die  Thäügkrit  Wilddrrger'»  zu  übersedentz  -  Rur  tie
Rrviso«»,  und  da»  wa«..  sei.«  Freunde  Wilhelm  Werner  und
Fnnt-Pötting.  Bride  sprachen  aber  lein  Won.  Ta»  siehst  Da
denn-gu«  dem  L'asicnderrch!'?  Labien.  Zahlen,  nicht»  attz  Zahlen!
Willst  Du  -'an«  der  Menge  der  Zahlen  elioa  -ersehen,  das,  Witp»
beiger  lüchiig  war?  Tic  (ktnibc.Inng  der  «„»gaben  mit  der  Ueberiragung
  in  die  ers«  u.w  dritte  Abtheilung  beweist  jedeofall»  ssrage
Bettelt!  «ine  grobe  Brrworrcnhrü.  E»  bieth,  also  der  Hymun»
Wille'«  aus  Äildbergrr.  Tie  Rede  wo.  ebenso  lächerlich  wie
lakllo«.  .Den»  ersten»  versteh!  Kille  nicht»  von  einer  stassensühning
und  zweüen»  ist  e»  lakiio».  wtt.n  de-,  »orsitzcnde  sstr  scinen  Sassi-.cr
spr-.cki.  Die  dritte.  und  Mette  Unchrt'.chkcii  Sitte'«  bestanden  in
zwei  Verletzungen-der  Statuten,  sür  bst  Wille  rechttick  dastbar  Ist.
E»  wird  der  «..trag  cingebrachr.  da»  Gehalt  aus  80  Mark  zu  belasse,--
  Der  Antrag  iuvolvirt  eine  Slaluienänderimg.  die  nur  von
einer  Awridrittein.aiori.äi  angenommen,  werden  kann.  -Der  Antrag'
wurde  ohne  Slatulenändernng'  angenommen.  Warum?  Weil  meaw
Gegner  kalkuiiittn:  Türk  i.I  ein  aru.cr  »eil.  kur  90  Mark  tan»

186.  Erste  Seite  des  Aufklärungs-Flugblattes  des  aus  Anabhängigen  bestehenden
Vorstandes  an  die  Mitglieder
            
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