Full text : Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Futtermittel.

Die  Tracheiden,  lange,  spindelförmige,  ansehnlich  verdickte,  an  den  Enden
geschlossene  Zellen,  sind  bei  den  Nadelhölzern  dadurch  gekennzeichnet,  daß  sie  an
zwei  gegenüberliegenden  Seiten  eine,  selten  zwei  Reihen  großer  behöfter  Tüpfel
tragen.  Da  die  Nadelhölzer  zum  weitaus  überwiegenden  Teil  aus  Traeheiden  be-Fig.

  181.  Elemente  des  Nadelholzes.  (Vergr.  160.)  Nach  J.  Möller,
t  Traeheiden,  p  Holzparenchym,  m  (oben)  Markstrahlen  der  Föhre,  m  (unten)  Markstrahlen  der  Fichte.

stehen,  von  denen  man  stets  Bruchstücke  mit  den  äußerst  kennzeichnenden  Tüpfeln
antreffen  wird,  so  ist  der  Nachweis  von  Nadelholz  ein  verhältnismäßig  leichter.
Die  Markstrahlen  sind  daran  erkenntlich,  daß  sich  die  großen  Traeheiden
im  rechten  Winkel  kreuzen,  die  Fragmente  daher  ein  gegittertes  Relief  zeigen.

Fig.  182.  Elemente  des  Lauhholzes.  (Vergr.  160.)  Nach  J.  Möller.
K  Kristallzellen,  p  Holzparenchym,  m  Markstrahlenzellen,  1  Llbrlform-  oder  Holzfasern,  g  Gefäße.

Der  Bau  ihrer  Zellen  und  die  Anordnung  in  den  Markstrahlen  sind  für  bestimmte
Gruppen  der  Nadelhölzer  oft  verschieden,  so  daß  man  nach  ihnen  die  Holzart  bestimmen ­
  kann.  So  z.  B.  erkennt  man  die  Föhrenarten  (Pinus)  an  den  zackig  verdickten ­
  und  fensterartig  getüpfelten  Markstrahlenzellen;  die  Fichte  (Picea)  an  den
            
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