fullscreen: Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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eisernen Oberweserkähne, die aber mifsglückten 1 ). 1847 bauten 
C. Waltjen & Co. eine neue eiserne Schale für die Maschine 
des 1839 in Fahrt gesetzten Bremer Oberweserschleppers 
Roland u. a. 2 ). 1872 wurde die Firma in die heutige Aktien 
gesellschaft Weser umgewandelt 3 ) 1841 werden sechs 
Bremer Schiffswerften; Bley, Heineken, Janssen, Oltmanns, 
Poppe und Wencke als Erbauer von Bremer Seeschiffen 
genannt 4 ), doch ist 1828 nur eine Werft für Bremen auf 
geführt 5 ). (Im 18. Jahrhundert sind als Schiffbauer bekannt 
Marten Menke und Nachfolger, Caspar Stromer und Marten 
Stromer, Anton Koch, Johann Meyerdirks, Eiert Selmann.) 
Die Lloydreparaturwerkstatt in Bremen besteht seit Gründung 
der Gesellschaft 3 ) 7 )]; 
in Vegesack [1796 Schiffe bis zu 200 Last 8 ). (Die eigenartige 
Neugebauersche Abwrackwerft gegenüber in Lemwerder 
stammt aus allerneuester Zeit.)]; 
in Grohn [1796 Schiffe bis zu 200 Last 8 ). Die Werften von 
Johann Lange zu Vegesack, Grohn und Bremerhaven, waren 
1839 und 1854 die bedeutendsten an der Weser. Johann Lange 
war der Sohn des Schiffszimmermanns Conrad Lange zu Vege 
sack, lernte bei seinem Paten Johann Janssen, wurde dort 
Meisterknecht und nach Janssens Tode 1802 Geschäftsführer, 
übernahm 1805 die Werft von Gottfried Jochen Schröder, 
vordem Jan Claussen, davor Gasten Johann Cöper und Claus 
x ) Jahresberichte der Gesellschaft der Vereinten Weser-Dampfsohiffahrt, 
Sammlung der Stadtbibliothek. 
а ) Br. Handelsk. Arch.; Weser-Zeitung Nr. 3739; Bremer Handelsblatt Nr. 218. 
8 ) Wilda, S. 695; W. Metterhausen, Die Oberwesersohiffahrt im 
letzten Jahrzehnt, Festschrift, 1902, S. 102, 103. 
Müller, Gedenkbuch der freien Hansestadt Bremen, 1871—75, Bremen 
1876, S. 178 und 187. 
4 ) J. H. W. Smidt, Übersicht der bremischen Seeschiffahrt in den 
Jahren 1838, 1839 und 1840, Bremen 1841. 
б ) (Johann Smidt), Die freie Hansestadt Bremen, XXXVI. Abschnitt 
aus A, F. W. Crome, Geographisch statistische Darstellung der Staatskräfte 
von den sämtlichen zum deutschen Staatenbunde gehörigen Ländern, IV. Teil, 
Leipzig, 1828, S. 490. 
6 ) F, Zeit er, in Bremen und seine Bauten, 1900, S. 655. 
7 ) Vergl. a. Heinrich Hoops, Geschichte der Gemeinden Grambke 
und Büren, Bremen 1906, S. 30; L. Halenbeck, Geschichte der Stadt Vegesack, 
Vegesack 1893, S. 145, 149; C. A. Heineken, Geschichte der freien Hansestadt 
Bremen (Origin.-Man. Stadtb.), 1812, S. 111,146; A, Engel, Weserb., S.129; u. a. 
8 ) Patje, Abrifs des Fabriken-, Handlungs- und Gewerbezustandes in 
den churbr.-lüneburgischen Landen, 1796, S. 459.
	        
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