dits und der Währung sehr bedenklich, falls sie der Staat
durch eine Anleihe aufbringen müßte. Außerdem wurde
in Erwägung gezogen, daß jede ähnliche Art der Unterstützung
als Preisdumping auf handelspolitische Hemmnisse
stoßen würde und es war schwer vorauszusetzen,
daß unser Außenamt sie erfolgreich verteidigen könnte.
Schließlich müßte auch die Höhe der Unterstützung
zeitlich der fremden Konkurrenz angepaßt werden und
die staatliche Unterstützung selbst würde zu einem Bestandteil
der Kalkulation der Produktionskosten werden,
was auf die Dauer undenkbar war. Aus diesen Gründen
konnte diese Art der Unterstützung nicht akzeptiert
werden.
Gegen den zweiten Plan (Englis) bestanden dagegen
ungefähr folgende Einwendungen:
1. Die gewichtigsten Einwendungen waren währungspolitischer
Art. In dieser Maßnahme wurde die faktische
Einführung eines doppelten Währungskurses erblickt,
die für die Anhänger der Inflation eine willkommene
Stütze in ihren Wünschen nach Entwertung der Währung
und dadurch der Gehälter, Löhne und Schulden
wäre.
2. Weiters wurde eingewendet, daß durch die Einfuhrzuschläge
das inländische Preisniveau gehoben wird,
wodurch das Wirtschaftsleben beunruhigt wird.
3. Es ist keine lineare Maßnahme notwendig, da die
Preisdisparität nicht nur zwischen den einzelnen Warengattungen,
aber auch zwischen den einzelnen LÄändern
existiert, wie in den letzten Nachrichten das reichsdeutsche
Institut für Konjunkturforschung konstatierte
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