Full text: Ueber einige Verwaltungseinrichtungen und das Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands

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Verbandswesen und Regelung der Concurrenz 
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iiucli fur die Eisenbalintarife eine sehr bedeutende und 
heilsame Wirkung. Diese ist so gross, dass, wenn sie 
^bfhort, d. h. wenn jene Linien in das Eigenthum eines 
^"'iiizigen kommen, an Stelle der früheren thatsächlichen eine 
^^tlitliche Garantie, gesetzliche Vorschriften zur Vermeidung 
undue preference d. h. zur Aufrechthaltung des normalen 
^Grhältnisses, nothwendig erscheinen. *) 
Ausser in den Preisen ist überall noch eine Concurrenz 
der Leistung selbst möglich. Schnelle, pünctliche und 
^^hlerlose Beförderung, günstige Fahrzeit der Züge, bequem 
^^legene und gut zugängliche Bahnhöfe, Entgegenkommen bei 
^^Bediguiig von lleclamationen und überhaupt im Verkehr 
^^dt dem Publicum : mit einem Worte ein Ueberbieten in den 
faillies und accommodations ^ wie die Engländer es nennen, 
für den Eisenbahnverkehr darunter zu verstehen. Soweit 
um bestimmte Fristen, wie für die Entladung, oder 
^Gstimmte Gebühren, wie für verspätete Entladung, oder be- 
^fininu an das Publicum zu richtende Forderungen, z. B. auf 
^gnirung der Stückgüter, handelt, bildet Gleichstellung 
^^Güfalls die Regel, analog den eigentlichen Frachtsätzen, 
es bleibt noch eine Anzahl wesentlicher Puñete gerade 
Hinsicht der Leistung selbst, übrig, für welche 
gegen das Unterbieten in den Tarifen vorher an 
geführten Gründe nicht zutreffen, und bei denen deshalb eine 
oder richtiger überbietende Concurrenz erfahrungs- 
^^^ig besteht. Die beschränktere Zahl der Mitbewerber ist 
^|lerdings auch hier von Bedeutung, und wo die Verstän- 
^^guiig zwischen den Concurrenzrouten bis zur Theilung der 
^'üiiahineii nach einem festen Verhältniss geht, wird dies auf 
Xeigung zu einem solchen Ueberbieten gewiss einwirken 
so mehr, je niedriger der der transportirenden Route 
Selbstkosten vorweg zu vergütende Betrag angenommen 
Indess gerade den letzteren so niedrig zu bestimmen, 
ass g.^. Anreiz mehr zu Bemühungen um die Gewin- 
’**) Vergl. S. 54. 
Die Concurrenz 
in der Leistung.
	        
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