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Märkte, dem deutschen Seehandel eine weitere Ausdehnung
dereinst zu öffnen.
Nach langer, sorgfältiger Prüfung hat sich der Verein dafür
entschieden, dass Texas dasjenige Land ist, welches dem
deutschen Auswanderer am besten Zusagen möchte. Das
gesunde Klima, die Fruchtbarkeit des Bodens, der Reichthum
seiner Erzeugnisse und die Leichtigkeit der Verbindungen
mit Europa haben schon seit längerer Zeit eine grosse Zahl
von auswanderungslustigen Deutschen dahin gezogen, die jedoch
ohne Schutz und Schirm, sich vereinzelten, und leider
oft ganz zu Grunde gingen. Um so mehr musste sich die
Aufmerksamkeit des Vereins nach diesen Gegenden wenden.
Durch erfahrene und des Landes kundige Männer hat er das
texanische Gebiet bereisen lassen, und so vollständige Aufschlüsse
erhalten, dass er mit gutem Gewissen und voller
Ueberzeugung seine Wahl treffen konnte.
Der Verein hat im gesundesten Theile jenes Landes ein
zusammenhängendes, noch unbebautes Gebiet von beträchtlichem
Umfang erworben, wird dort die Ansiedlung derjenigen
Deutschen, die das alte Vaterland verlassen, nach Kräften
befördern, und hierzu die von den Verhältnissen gebotenen,
zweckdienlichsten Mittel an wenden.
Vor dem Abgang wird jedem Auswanderer eine Strecke
guten Landes schriftlich zugesichert, welches er bei seiner
Ankunft als Geschenk, ohne alle jetzige oder künftige Vergütung,
vom Vereine erhält. Dieser Boden, dessen grösserer
oder geringerer Flächenraum sich nach der Grösse der Famih^
richtet, wird freies Eigenthum des Auswanderers, sobald er
drei Jahre lang auf seinem Gut gewohnt. Aber auch vor
Ablauf dieser drei Jahre gehören ihm die Erzeugnisse des
Bodens und der Verein macht weder auf jene, noch auf diesen
den geringsten Anspruch.
Der Verein ist ferner dafür bemüht, gute und geräumig^
Schiffe für die Ueberfahrt auszuwählen; er sorgt dafür, dass
es an gesunder, wohlfeiler Nahrung nicht fehle, und die Reise*
kosten so gering als möglich ausfallen. An den Landungsplätzen
sind besondere Agenten beauftragt, den Auswanderern