Full text : Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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die  Uebertragung^  des  Getreides  aus  dein  Erieboote  in  das
Seeschiff  in  der  Regel  Cents  per  Bushel.
Vielfach  freilich  wird  Getreide  aus  Eisenbahn  waggons
direct  in  Seeschiffe,  welche  seitlich  an  einem  Molo  des  Bahnhofes, ­
  der  in  den  Hafen  hineingebaut  ist,  liegen,  überschüttet.
Wir  sahen  dies  auf  dem  Bahnhofe  der  Pennsylvania-  und  Reading-Eisenbahn
  in  Philadelphia.  Ein  Waggon  von  500  Bushel  Gehalt ­
  wird  in  circa  einer  Minute  gewogen  und  sein  Inhalt  in
das  Schiff  entladen.  Zwei  Mann  genügen,  diese  Arbeit  zu  besorgen.
  Kleine  Locomotiven  schieben  die  Waggons  hin  und
her.  Vielfach  legt  sich  auch  ein  Seeschiff  an  die  Seite  des
stehenden  Elevators,  der  natürlich  stets  eine  Wasserfront  hat.
gewöhnlich  zwei,  und  in  dessen  Souterrain  die  Eisenbahngeleise
des  Bahnhofes  verlaufen.  In  beiden  Fällen  ist  die.\  erschiffung
des  mit  der  Bahn  ankommenden  Getreides  kostenloser,  als
wenn  es  erst  im  Elevator  lagert,  dann  in  das  Hafenboot  und
aus  diesem  in  das  Seeschiff  verladen  wird.  Allein  die  Bahngesellschaften ­
  waren  durch  die  Concurrenz  der  Erie-Canalboote
gezwungen,  Vorrichtungen  für  alle  drei  \  erschiffungs-  un
Lagerarten  zu  treffen,  weil  die  Getreidehändler  nicht  w  en,
dass  ihr  Getreide  aus  dem  Westen  auf  irgend  einem  Bahnhofe
für  sie  ankomme,  sondern  dass  es  so  lange,  als  sie  es  w  o  en,
in  New-York  zu  ihrer  Disposition  lagere  und  dann  im
ihre  Ordre  hin  in  ein  Seeschiff  verladen  werde,  und  das  Alles
um  denselben  Preis,  um  welchen  die  Erie-Canalboote  ihnen

diese  Dienste  thun.
Weshalb  aber  legen  sich  nicht  alle  Seeschiffe,  die  Getrgde
für  Europa  einnehmen  wollen,  seitlich  an  die  Mo  os  un
vatoren?  ,  ..
Erstens  würden  nicht  alle  Platz  daran  finden;  zweitens
aber  thut  keiner  der  regelmässig  zwischen  Europa  un
rika  fahrenden  grossen  Dampfer  dies.  .  ^
Jede  der  grossen  Dampfergesellschaften  ’
Inman-,  White  Star-  und  andere  Linien  —  hat  ihr  ei^
Bassin  im  Hafen  von  New-York.  Ein  breiter  un  anger
ist  vom  Lande  in  flen  Hafen  hineingebaut.  w  To^osser
binden  Eisenbahnstränge  ihn  mit  den  Ba  n  o  en.  -1
gedeckter  Raum  gibt  den  ein-  und  auszuladenden  Waaren
            
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