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eine Bahn, welche in 2 Jahren fertig sein, nahe Santa Barbara
den Stillen Ocean erreichen und von dort an der Küste nach
San Francisko führen wird. Durch diese Concurrenz hoffen
die Farmer dieses Theiles von Californien auf billigere Fracht.
Die Standford’sche Bahn-Gesellschaft hat eine Fortsetzung bis
New-Orleans und Galveston gebaut, um mit dem Atlantischen
Ocean durch den Golf von Mexico in Verbindung zu kommen,
ohne der Atchinsonbahn etwas vom Verdienst abtreten zu
müssen. Auf diese Bahn muss ich noch späterhin eingehen.
Der californische Weizen wird jetzt durchaus in Säcken,
die jeder ca. 135 Ibs. fassen, transportirt und gelangt in ihnen auch
nach Europa. Der Sack, aus Jute gemacht und meist fertig
von Indien importirt, kostet 7—9 c. (Cents) = 16.8 bis 21.6
Kreuzer ö. W., das macht ca. 4 c. per Bushel Ausgabe für
Anschaffung der Säcke. In Oesterreich - Ungarn kostet ein
solcher Sack 25—30 Kreuzer.
Der in San Francisko anlangende Weizen wird entweder
sofort aus den Waggons durch Menschen in die Seeschiffe
getragen, um gleich nach Europa befördert zu werden, was
durchschnittlich 9 c. per Tonne von 2000 Ibs. kostet, oder
er wird in einem Getreidemagazin gelagert.
Das Tragen des Weizens vom Eisenbahn waggon in den
Speicher, nachher aus dem Speicher in das Schiff und das
Recht, einen Monat im Speicher zu lagern, kostet 35 c. per
Tonne. Das Lagerrecht für jeden angefangenen Monat mehr
kostet 25 c. per Tonne. Wird Lagerraum von einem Landwirth
oder Kaufmann für die ganze Dauer einer Saison, von
Juni bis Juni, gemiethet, so kostet der per Tonne T.25 D.
Muss Weizen per Achse nach dem Magazin oder von dort
zum Schiffe gefahren werden, so zahlt man per Tonne 50 c.
Fuhrlohn.
Liegt Weizen in steinernen Magazinen, so beträgt die
Versicherungsprämie gegen Feuer 90 c. per 100 Dollars versicherten
Werth per Jahr, liegt er in hölzernen Magazinen,
1.25 D.
Jede Tonne Weizen, welche aus- oder eingeladen wird,
zahlt 5 c. Hafenabgabe.