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Das Wägen des zu verschiffenden Weizens kostet lo c.
per Tonne.
Auf den Magazinen wird der Weizen in 3 verschiedene
Grade sortirt, jedoch nicht von vereidigten Inspectoren, wie
im Osten, sondern von Arbeitern der Besitzer. Diese Arbeiter
erhalten 3 D. Tagelohn und sortir en 50—300 Tonnen täglich.
Als Muster dienen ihnen Proben, welche die Aeltesten
der Kornbörse für die einzelnen Marktgrade jährlich feststellen.
Die Platzspesen in San Francisko sind höher als im Osten.
Im Poitland und in Wilmington, von wo ebenfalls Weizen nach
Europa verschifft wird, sind sie ähnlich. Sie lassen keine
genaue Durchschnittsberechnung zu, werden aber auf ca. 50 c.
im Durchschnitt per Tonne sich stellen, so dass die Unkosten
von der Farm auf das Schiff 3'/^ Dollar per Tonne, oder
17.50 Francs per 9 Mtc. = rund 2 Francs per Mtc. zu berechnen
sind.
Nun die Transportkosten nach Europa!
Aller Weizen von den californischen und oregonischen
Hafen geht in Segelschiffen um Cap Horn nach Europa.
Wegen der langen Seereise auf stürmischem Meere bei Cap
Hom, muss der Weizen in Säcken verladen werden, da er in
dem grossen Schiffsräume sonst „schiften“, in Bewegung gerathen,
und das Schiff in Gefahr des Umschlagens bringen
würde. Weil diese Reise in der Regel 4 Monate dauert und
die ganze heisse Zone zwei Mal durchschneidet, verdirbt Mehl
auf ihr leicht, und kann die Mehlausfuhr und die Verfrachtung
des Weizens ohne Säcke erst erfolgen, wenn Schiffe ihren
Weg über jenen Isthmus nehmen können, welcher Nord- und
Südamerika verbindet.
Man hat von Europa nicht viele Gegenstände nach Californien
zu senden, weil der hohe Schutzzoll der Union es vortheilhafter
macht, Waaren von New-York per See nach San
Francisco zu befördern, als sie auf Getreideschiffen billig aus
Europa dorthin zu bringen. Desshalb sind Steinkohlen fast die
einzige Rückfracht der Schiffe, obschon selbst diese 75 c. per
Tonne Zoll beim Eintritt in die Union zahlen. Die Fracht für
die Tonne Kohlen von England nach San Francisko beträgt