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Niedeàitdc (Finanzen).
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neu Flaggen waren dabei folgcnderinaßcn
beteiligt: die badische mit 233 Schiffen,
bayrische mit 270, hessische mit 210,
Preußische mit 5675, niederländische mit
■12,702, belgische mit 316, englische mit
37 Schiffen. Vorarbeiten zur Verbesserung
der Kanäle und zur Korrektion der Wasser
straße von Rotterdam in die See u,:b Ver
handlungen bctreffsübcrlassnng desNord-
seckanals an den Staat wurden 1876 in
Gang gesetzt. — Die Länge der Eisen
bahnen betrug l.Jan. 1880:1930km;
davon Staatsbahncn 914 km, Privat-
bahncn 1016 km. Bis Ende 1880 zu er
öffnen waren weitere Staatsbahnstrecken
Vonzusaminen297km, so daß dasStaats-
eisenbahnnetz eine Länge von 1210 km
haben wird. Die Anlagekosten für die
neuen Strecken sind alls 22,127,200 Mk.
festgesetzt. DiePost (das Königreich gehört
mit Kolonien zum Weltpostverein) beför
derte 1879 in 1290 Postämtern 42,039,163
interne und 12,693,123 ausländische Pri
vatbriefe , 14,202,277 Korrespondenzkar
ten, zusammen also 68,934,563 Briefpost-
scndungen, und 34,858.81OZcitnngcn und
Drucksachen. Die Einnahmen bezifferten
sich auf 6,567,748 Mk., die Ausgäbet: auf
4,697,822 m. &ic2m:ncbci:@t(iatö=
telegraphenlinien war 1. Jan. 1880:
Liniei: 3761 km, Drähte 13,654,7 km
mit 185 Staatstelegraphenämtern, zu
denen noch 201 Telegraphenämter der
Gesellschaften kaincn. Befördert wllrdcn
2,704,794 Depeschen, davon 1,766,062
interne, 917,191 internationale, 21,541
Staats - lind gebührenfreie Depeschen.
Einnähn,ei: 1,568,901 Mk., Ausgaben
2,398,297 Mk. Die tlnterirdischen Linien
hatten 71 km Länge mit 712 km Leitun
gen, die unterseeischen 356 km mit 475
km Drähten.
Die Handelsflotte hatte 1. Jan.
1880 einen Bestand von 1120 Schiffen
voi: 339,154 Ton., darunter ^Dampfer
von 56 578 T. Die niederlandrsche Flotte
nimmt ßetio &u, W) ^
Schiffe nicht in Holland selbst gebaut
(1879:24eßc^c^%ņubl$)an%m,,
inländischen, 11 Segelschiffe «lib 6 Dam
pfer auf ausländischen Werften), nalilent-
lich seitdem eiserire Schiffskörper:n Anwen
dung gekommen sind. — Schiffsver
kehr. Während sich der Tonnengehalt der
ein- u. ausklarierten beladene,: Fahrzeuge
185Oaufl,8O2,3O6Ton.bezifferte, erreichte
bleibe 1879: 4,980,404%.
thäügkeit stieg denrnach aus das Dreifache.
An diesem Aufschwung hat sich die nieder
ländische Flagge aber weniger beteiligt als
die ausländische, da sie ihre Handelsthä
tigkeit nur un: dasDoppclte erhöhte. 1878
liefe:: 8052 @#fe no,: 8,802,226 %on.
du, 8020 wo:: 8,820,050%. w:8;
von den letzter,: waren 3529 englische
von 4,401,975 T., 2574 niederländische
von 2,587,205 T., 678 norwegische von
641,827 T., 652 deutsche von 546,601 T.
— Dampferlinien bestehen: zwischen
Rotterdam und New Pork (14—15 Tage)
durch die Niederl.-Amerikan. Dampfschisf-
fahrtsgesellschaft; zwischen Nieuwediep und
Batavia (einmal monatlich) via Suczka-
nal durch die Stoomboot Maatschappij,
unterstützt durch die Regierung mit 3
Schiffen von 3500 Ton. und 400 Pferde
kräften; zwischen Rotterdam und Java
(Sainara,rg, Surabaya) durch die Eom-
mercial Steamship Co. einmal monatlich
ebenfalls via Suezkanal; ferner die Dampf-
schiffgcsellschaft Nederland, Rotterda,ner
Lloyd,NiedcrläiidischeDampfschisfrcederei,
auf Maas und Rhein die Maas-Dampf-
schiffgesellschaft.
IV. Finanzen, Kreditwesen re.
Die Anstrengungen, welche die N. mach
ten, um Belgici:, das sich 1830 frei machte,
zu unterwerfen, überhäuften das Land
mit Schulden. Indes flössen aus den in
dischen Kolonien so bedeutende Summen
zu (1852—77 nicht weniger als 991 Mill.
Mk.), daß nicht allein viel von den Schul
den (730 Mill.) getilgt, sondern auch be
deutende Summen zu Eisenbahnbauten
u. a. verwandt werden konnten. Der Krieg
mit Atschin, welcher 1874—77 schon 153
Mill. Mk. verschlungen hatte, hat aller
dings die Finanzlage erheblich erschwert.
Staatshaushalt. Die Einnahmen
bestehen vornehmlich in der Accise, na
mentlich auf Spirituosen. Für die abge
schafften Lokalaccisen zahlt die Regierung
den Gemeinden jährlich eine Summe
(1880: 14,514,600 m.). S)ie ©teat*;