Schweiz (Industrie, Handel).
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Jura, namentlich der Neuenburger Jura.
Der Wert der Uhrenproduktion betrug
1873 im Kanton Neuenburg 32 Mill.
Mk., in Genf und der übrigen S. 38,4
Mill. Mk. ; seitdem hat dieser Wert um
mindestens eilt Drittel abgcnomnlcn, wogegen
sich die Produktion der Vereinigten
Staaten (früher das Hauptabsatzgebiet)
mehr als verdreifacht hat. Nach der schweizerischen
Statistik, welche nur Gewichtsangaben
liefert, wurden 1880 von Wanduhren
nndUhrenteilen 1004 Ctr. ein- und
170 Ctr. ausgeführt; bei Taschenuhren
und seinen Uhren betrug der Import 4jj
Ctr., der Export 1203 Etr.
Danach wäre dem Gewicht uach dieEmfnhr
beträchtlicher als die Ausfuhr, und
da letztere zum großen Teil in Massen
gewöhnlicher, billiger Uhren für die Douansürstentümer
und Rußland besteht,
Frankreich aber mit geschmackvollen Lurusuhren
sehr starke Konkurrenz macht, so
dürfte dies wohl auch dem Wert nach sein.
Auch die Schweizer Juwelierarbeit,
welche besonders tit Genf ihren Sitz hat,
findet in Frankreich und Deutschland so
erfolgreiche Konkurrenten, daß die Einfilhr
die Ausfuhr weit übersteigt.
Die Maschinenwerkstatten find
zum Teil sehr bedeutend; namentlich in
Zürich, Olten und Winterthur befinden
sich großartige Etablissements, aus welchen
einige der Dampfer hervorgegangen
sind, welche die Schweizer Seen befahren.
Und hier arbeitet die S. allerdings erfolgreich
für den Export. 1880 war (tu metrischen
Centnern):
Einfuhr Ausfuhr
Lokomobilen HO 3170
Landwirtschaftliche Maschinell. 1330 0299
Andre Maschinen 20437 41865
Maschmenbcstandteile. . . . 33164 73008
Fast in allen Posten war die Ausfuhr gegen
das Vorjahr sehr erheblich gestiegen.
In andern Gegenständen der Metallindustrie
übersteigt der Import ben Export
sehr bedeutend; namentlich Eisenbahnmaterial
ist in vorwiegendem Maß und
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geführt worden, daö übrigens auch m
andern Zweigen der Metallindustrie den
Markt beherrscht.
Handelsgeographie.
ill. Handel.
Seit 1848 ist das Zollwesen an den
Bund übergegangen und die Zölle an die
Grenze verlegt. Die Überwachung der
Grenze ist unter sechs Zollgebiete: Basel,
Schaffhausen, Chur, Lugano, Lausanne,
Genf, verteilt. Man kennt fast nur noch
Einfuhrzölle, und der Tarif belastet hauptsächlich
Luxusartikel. Die Hauptgeschäftsplätze
sind: Basel, Genf, Zürich uud
St. Gallen. Nur für einige Artikel
werden die Werte veröffentlicht, für alle
andern aber die GewichtSmengcn oder die
Stückzahl; 1880 betrug:
Einfuhr Ausfuhr
I. Zollfrei (in Tausenden
Ctr.) . . . . . . 2051 655
II. Zollpflichtige Gegenstände
(nach Zahl) :
Tiere 243693 113828
Bienenstöcke 283
Zusammen: 243976 113828
III. Zollpflichtig nach Wert (in Mill. Mark)
Holz und Holzkohle . . — 6.»
Fuhrwerke u. dgl.. . . O.so —
Mühlsteine O.oo —
0,42
6,o
410
63
Zusammen:
IV. Zollpflichtig nach Gewicht
(in Tausenden Etr.)
Verzehrungsgcgcnstände,
Getränke, Tabak . . 6145
Tierbestandteile, Leder u.
Lederwaren .... 92
Erze, Metalle und Metallwaren
946 273
Spinnstoffe und Waren 452 328
Papier, Bücher re. . . 45 38
Apotheker- u. Farbwaren 665 158
Holz, Holzwaren ... 2113 96
Glas- und Töpferwaren 37? 112
Erden und Steine. . . 798 169
Erdharze, Pflanzen, Rinde,,
6658 160
Quincaillerie . . • • ^ n
Zusammen: 18335
1830
Die Güterbewegung nahm ihren Weg
über folgende Grenzstrecken (in Tausenden
Centner) : Einfuhr Ausfuhr
Deutschland . . 11364.0 1130,2
Frankreich. . . 6909,l 1002,2
Österreich . . . 2040,7 221,4
Italien.... 071,3 130, o
Ein hervorragendes Absatzgebiet für die
Schweizer Industrie sind die Vereinigten
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