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Volksstamme doch der Sol):: viele. Jahre, ja mehrere Generationen
hindurch in verschiedenen aber einander ganz nahe gelegene!: Gegenden
so verschieden ist? Hier hängt vielmehr der Preis der Arbeit haupt
sächlich von dei: Sitten und Gewohnheiten des Volkes ab. — Es
ist ferner Thatsache, dass die Löhne keineswegs durch die Preise de:
nothwendigsten Lebensmittel regulirt werden, das; die Arbeitslöhne
vielmehr in den verschiedenen Gegenden Deutschlands weit n:eh:
unter sich differire::, als die Preise der nothwendigen Lebensmittel
und daß deshalb auch die materielle Lage der ländlichen Arbeiter
in den einzelnen Theilen Deutschlands eine sehr verschiedene ist.
Somit ist denn auch die Ansicht derer, welche für die Verschieden
heit der Lohnsätze durch die Verschiedenheiten der Lebensmittel eine
Ausgleichung erwarten, eine durchaus irrige und das eiserne Lohn
gesetz beruht auf einer bloßen aus grauer Theorie hergeleiteten
Einbildung.
Dann sollen nach Carl Marx' Behauptung alle Werthe auf
Arbeit zurückzuführen, d. h. der Werth eines Dinges oder Products
gleich sein der allgemeinen gesellschaftlichen Arbeitszeit, welche zu
dessen Herstellung erforderlich war. Danach müßten denn auch
z. B. von Hundert Paar Strümpfen, deren eine Hälfte mittelst der
Maschine hergestellt würde, zehn Stunden, die andere durch Hand
arbeit zweihundert Stunden Arbeitszeit erfordert. letztere einen
zwanzig Mal höher:: Werth und Preis haben, als erstere, gleich
wohl' aber ist ein Preisunterschied zwischen beiden Fabrikaten in
Wirklichkeit entweder gar nicht vorhanden oder er ist ein ganz
unbedeutender. Ebenso hat der sehr gelehrte Herr gänzlich über
sehen oder es absichtlich verschwiegen. daß außer Arbeit und
Maschinen auch noch andere Productionsmittel, als: Geld, größere
oder geringere Brauchbarkeit und Zweckmäßigkeit der Handwerkzeuge,
das Material. Bodenfruchtbarkeit, größere oder mindere Geschicklich
keit. Regsamkeit und Intelligenz der Arbeiter u. s. w. auf den Preis
der'Dinge einwirken; er hat ferner nicht berücksichtigt, daß der
Werth derselben durch die Nothwendigkeit. Nützlichkeit oder An-