Full text : Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen

64.  Allgemeine  Anordnungen  für  die  Zollämter.

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Zubereitete  Arzneiwaaren  dürfen  nur
1.  Apotheker  imbebiugt  und
2.  Privatpersonen  aber  nur  mit  Bewilligung  der  obersten
Medicinalbehörde  des  Kronlandes  ihres  Wohnsitzes  einführen. ­
  (Abth.  76  litt.  a  A  nin.  2  d.  Z.  T.)
Diese  von  Privatpersonen  zur  Einfuhr  zubereiteter  Arzneiwaaren
beigubringenbe  SBeWKiQung  ber  obersten  9KebicinaI#örbe  be#  Gronkmbeë
ober  Greife#  muß  in  gorni  eine#  SBefd)eibeS  ober  ber  erlDõ^nten
Behörde  beigebracht  unb  dem  bezüglichen  Zollregister  beigeschlossen  werden.
,  (@.  9R.  Sri.  o.  2.  aßär;  1852,  Mr.  38255.)
^temere  Mengen,  welche  Reisende  zum  eigenen  Gebrauche  mit  sich
fuhren,  o  er  Grenzbewohner  gegen  Recepte  bekannter  Aerzte  aus  benachbu
  Po  Helen  holen,  unterliegen  dieser  Beschränkung  nicht  und  können
Borer  ^^Uz-Zollämtern,  infoferne  sie  nach  Zulassung  des  §.  21  der
■  s-  o-  bie  ^>ollfreiheit  genießen,  zollfrei  behandelt  werden,
i  \  ^  .  .  .  .  ^58,  91r.  14,  WbQb.  91r.  5.)
0/  ^biße  Schminke  ist  nur  gegen  besondere  Bewilligung  der
obersten  Medicinalbehörde  des  Kronlandes  einzuführen  erlaubt.
ns.  .  M  f  i  (3(^1).  TG,  %„m.  4  b.  3.  %.)
7  ,^ lc  tm  Atlölande  erzeugten  mit  grüner  Farbe  bemalten
Âmbci'^^!^!^!,  bie  grün  gefÖTbtcn  î^ll^^íi^^e^  0iiimcit  itiib  0(11,
îņàstandtheile,  dann  die  mir  einem  arsenikhaltigen,  auffällig  schönen
gcförbtcn  nitbi4tcii  ©cioebe  ((Stoffe)  bm'fcit  obué
àckjlcht  auf  die  Menge  nur  bei  Hauptzollämtern  und  nur  gegen  Bewilligung ­
  der  politischen  Landesstelle  des  Kronlandes,  in  welchem
Ģezugswerber  wohnt,  der  Einfuhrverzollung  unterzogen  werden.
(R.  G.  B.  I860,  Nr.  178,  Vdgb.  39;  Vdgb.  1862,  Nr.  7;  N.  G.  B.  1867,  Nr.  130,
(TV  ,  or  V  3T.)
fr.-  -lnordnung  findet  jedoch  keine  Anwendung  auf  jene  grün-ÄļSiSÄ
  sts  ¡ss  s
a&SWffSte*  K'  ÄBÄ  Z  Z  5
L>re  Hauptzollümter  werden  ermächtiget,  getrocknetes,  mit  Far-Wn
  bc|'tri4eiicg  Obst  imb  bog  0riiiiít4  goíbf#enibc  imb  ^ic
iereigef^irr  miß  gebronnter  @ibc  gegen  %6loi«igmtg  bei:  ^1(1^11
Landesftelle  des  Kronlandes,  in  welchem  der  Bezugsmerber  wohnt
in  bie  @11100110006^0^0110  31t  nehmen.  2)ic  06)01(11011110  mm  06%itoé
ist  schriftlich  mit  1  fl.  Stempel
(Tar.  P.  43  e  d.  Ges.  v.  13.  Dez.  1862,  N.  G.  B.  Nr.  89,  Vdab  55  )
M^en,  bei  ber  Miti)#  8onbe0fteKe  011^111401,  mib  lotrb  oon
Dieser  ober  bon  bem,  uoii  i§r  ^er^t610104(10(611  Soltbeë.^cbiciltoí'
roti)e  auf  Grund  des  Befundes  einer  sachverständig  vorgenommenen
            
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