thumbs : Die Kaufkraft des Geldes

Anhang  zum  X.  Kapitel.

341

Bruch

-£*2^2
—Po  Q‘>

beeinflußt  werden,  ausgenommen  wenn  das  Verhältnis  des

ersten  Gliedes  ~~ 2  zufällig  gleich  wäre,  in  welchem  Falle  dann  nach
P0Q2
einem  bekannten  Proportionsprinzip  (dem  Grundsätze  der  „Komposition
undDivision“)  die  Größe  der  Glieder  p 2 Q,  und  p 0 Q.,  unwesenthch  sein  würde.
Die  erste  Probe  wird  deshalb  nicht  für  den  allgemeinen,  sondern  nur
für  den  besonderen  Fall  erfüllt,  in  dem  eines  der  beiden  Vergleichsjahre  das
Basisjahr  ist.  Unserem  früheren  Brauch  gemäß  geben  wir  daher  der  Formel
11  die  Ziffer  A  womit  deren  Grad  der  Übereinstimmung  mit  Probe  2  dargestellt ­
  wird.
Probe  2.  Proportionalität  in  hezug  auf  die  Handelsziffern.  Diese  für
den  allgemeinen  Fall  dargestellte  Probe  bedeutet:  Wenn  die  Quantitäten
aller  im  Jahre  1  verkauften  Güter  fc-mal  die  Quantitäten  der  entsprechenden ­
  im  Jahre  2  verkauften  Güter  sind,  so  muß  die  Indexziffer  des  Handels
für  das  Jahr  1  (im  Ausdruck  des  Jahres  0)  ebenfalls  k-mal  die  Indexziffer
für  das  Jahr  2  (im  Ausdruck  des  Jahres  0)  sein.
Qi = Qi^W
Qz  Q2  Q*
Hr

Das  heißt,  wenn

=  k  ist,

so  muß

H,

=  k  sein.

Wir  werden  finden,  daß  diese  Probe  im  allgemeinen  Falle  und  daher
auch  im  besonderen  Falle  erfüllt  wird.
2p 0 Qi  kSpoQi  1
Ho  lp 0 Qi  ApoQ 2
was  zu  beweisen  war.  Probe  2  ist  somit  vollständig  erfüllt,  und  der
Formel  in  der  Tabelle  wurde  demgemäß  Wert  „1“  zuerkannt.
Probe  3.  Bestimmbarkeit  in  bezug  auf  die  Preise.  Diese  Probe  wird
ebenfalls  vollständig  erfüllt.
Sollten  in  der  Formel  für  P u  nämüch  eini g e >  aber  nicht  alle
Preise,  z.  B.  p lt  oder  eine  der  Quantitäten,  z.  B.  Q ly  gleich  Null  werden,
so  ist  es  klar,  daß  obige  Formel  noch  immer  bestimmbar  ist  und  zwischen
Null  und  unendlich  liegt.  Es  werden  lediglich  einige  der  zahlreichen  Glieder
im  Zähler  verschwinden,  während  alle  anderen  Glieder  bestehen  bleiben.
Da  derselbe  Schluß  auch  für  P 2  anwendbar  ist,  so  folgt  daraus,  daß
p
pr  auch  bestimmbar  sein  muß,  weil  es  der  Quotient  zweier  endlichen  Zahlen
            
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