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furt a. M. geleitet. Es war in erster Linie zu dem
Zwecke gegründet, die ruinösen und schwankenden
Verkaufspreise zu heben und stabil zu machen. In
zweiter Reihe erst sollte durch Betriebseinstellung das
Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wieder
hergestellt werden. Da aber nun die Produktion des
Jahres 1900 beinahe zweimal so gross war, als der
Konsum, so war vorerst an eine Wiederaufnahme des
Betriebes gar nicht zu denken. Die Folge hiervon war,
dass Fabriken mit einer besonders günstigen Produktion
es vorzogen, den freien Wettbewerb aufzunehmen, als
auf unbestimmte Zeiten hin die Fabriken zu schliessen.
Daher ist es erklärlich, dass das erste Syndikat mehr
Outsider als Teilnehmer hatte und infolgedessen nur
eine verhältnismässig geringe Bedeutung gewann.
Zunächst jedenfalls hatte es den Erfolg, dass die
Preise anzogen. Hierdurch wurde aber der Absatz
der Fabriken lahmgelegt, da nun die Händler ihre
Lagerbestände abstiessen. Im Februar bereits wurde
der Markt wieder still, das verringerte Lichtbedürfnis
sowie die Betriebseinstellungen mehrerer Acetylenanlagen
infolge der Kälte setzten den Konsum herab.
Im Frühjahr 1901 gestalteten sich die Verhältnisse
noch ungünstiger, da das Syndikat wegen der Outsider
nicht in der Lage war, die Preise zu halten; die
fallende Tendenz der Notierungen legte sofort den
Markt lahm, da jeder ein weiteres Sinken der Preise
erwartete. Dazu kam noch die schlechte Witterung,
sodass sich der Verkehr in den Gartenlokalen, kleinen
Hotels und Gasthäusern auf dem Lande nicht entwickeln
konnte. Der Sommer selbst brachte nichts Neues.
Erst im Herbst stiegen die Preise wieder an. Die
Stocks waren bis auf kleine Posten zusammengeschmolzen,
so dass mit dem Eintreten der Lichtsaison
eine gewisse Knappheit sich bemerkbar machte. Da-