fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

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zur Erbauung der Mühle wurde von der Kgl. Preußischen Kriegs- und 
Domänenkammer zu Ansbach am 6. Juli 1801 den „Roth- und Weiß 
gerbern zu Langenzenn, in Verbindung mit den dortigen Tuch- und 
Zeugmachern und Färbern" erteilt Z; unter dem 27. Februar 1802 
wird der „zwischen der Bürgerschaft und den Erbauern der Walckmühle 
zu Langenzenn geschlossene Vergleich" genehmigt, „daß die Rothgerber et 
Consorten 8 halbfudrige, 10 dreilings und, im Fall sie denselben er 
weislich auswärts nicht zu erhalten vermoegten, eine zweifudrige Eiche 
halb für den Bürgertax und halb für den Herrschaftstax beim nächsten 
Holzhieb ausgezogen erhalten sollten""). 
Fig. S. 
Die eigne Loh- und Walkmühle für die sämtlichen Gerber und Tuchmacher in 
Langenzenn (1800—1801.) 
Die vielseitige Verwendungsmöglichkeit der Walke ist es auch, 
welche die Richtung ihres Niederganges beherrscht; als die Lohstampfe 
beim Nürnberger Handwerk überflüssig geworden war, wurde sie in eine 
Gypsmühle umgewandelt und später wurde noch eine Gypsbrennerei 
dort eingerichtet °). So war auch die Einrichtung der Tabakstampfe 
in der Walke zu Königsberg das Zeichen begonnenen Niederganges. 
st Akt im Besitz desselben. 
s ) Nürnberg 1843. 
2 ) Akt im Besitz desselben.
	        
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