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.Konstantinopels den "Wert von 12 Miliaresien
,, 24 Kerations
„ 144 Follaren
oder „ 288 Obolen.
Es kommen, nun in den Urkunden und Schriften des XIII.
und XIV. Jahrhunderts zunächst zwei Benennungen vor, welche
sich auf das serbische Geld beziehen: der Dinar und der
Perper, jener eine wirklich geschlagene, dieser bloss eine
Rechenmünze. Der Dinar führt seinen Namen vom lateinischen
•denarius, einer der ältesten römischen Münzen, welche wenigstens
dem Namen nach sich unter andere Völker verbreitet
hat, so auch nach Venedig, von wo er wahrscheinlich auf die
Serben übergegangen ist. Der Dinar, in Venedig Grossus ge- '
nannt und mit diesem identisch, war die gewöhnliche Silbermünze,
welche in Serbien, Bosnien und in den dalmatinischen
Küstenstädten kursierte und den Verkehr dieser Länder vermittelte.
In lateinischen Urkunden werden diese Dinare als
grossi oder grossi denarii bezeichnet und es erscheinen daselbst
an Münzsorten neben den grossi von ßagusa und Venedig
noch die grossi bossinenses (von bosnischen Banen geprägte),
grossi de Cattaro (der an der Küste gelegenen serbischen
Reichsstadt), grossi de Sclavonia oder de Rassa (d. h. Rascien,
serbisch Raska, welches Gebiet den Mittelpunkt des Nemanjidenstaates
bildete), grossi de Brescoa (serbisch: Brskovo, einer
berühmten serbischen Handelsstadt), sodann von verschiedenen
serbischen Bergwerken, wie die grossi de Rudnicho (Rudnik),
grossi de Nouomonte (Novo Brdo) usw. 1 )
Der Perper, serbisch perpera, vom griechischen vjisquvoov,
welches ursprünglich ein byzantinisches Goldstück gewesen sein
soll, war dagegen nur eine Rechenmünze. Alle finanziellen und
Handelsgeschäfte, deren in den erhaltenen Akten Erwähnung getan
wird, werden im XIII. und XIV. Jahrhundert in Serbien nach
Perperu berechnet; laut dem erwähnten Vertrage zwischen dem
Könige Vladislav und der ragusanischen Republik aus dem Anfänge
des XIII. Jahrhunderts zahlte letztere für die Begünstigung
') Jirecek. Die Bedeutung von Ragusa. S. 65—66.