Full text : Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

io 5

ein gedickt.  Man  bringt  sie  in  großen  Steinguttöpfen  oder  in  Flaschen,
deren  Verschluß  ohne  besondere  Vorsichtsmaßregeln  erfolgt,  in  den
a ndel,  und  dieselbe  soll  sich  8—14  Tage  vollkommen  frisch  ersten. ­
  Man  hat  zur  Erhöhung  der  Haltbarkeit  dieses  Produktes
stat; t  des  Zuckers  Zusätze  von  Boroglyzerin,  benzoesauren  Salzen  und
anderen  stark  wirkenden  Konservierungsmitteln,  sogar  von  Thymol
ni  Vorschlag  gebracht,  doch  kam  keiner  dieser  Vorschläge  zur  Aus-Uun
 g,  was  sicherlich  nicht  zu  bedauern  ist.
p  Eine  neue  Form  für  kondensierte  Milch 1 )  hat  sich  die  chemische
a brik  „Rhenania“  in  Aachen  patentamtlich  schützen  lassen.  Es  ist
^  s  em  wasserlösliches  Milchpulver,  das  hergestellt  wird,  indem  100  kg
n sche  Magermilch  mit  100  g  Natriumzitrat,  eventuell  unter  Beigabe
v ° n  5  g  Natriumkarbonat  versetzt  werden,  sodann  diese  Flüssigkeit
Pasteurisiert  und  im  Vakuum  bis  zur  Trockenheit  eingedampft  wird.

x )  Konservenzeitung,  Brauiischweig,  Nr.  51,  1901.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.