Full text: Die Entwicklung der Weißgerberei

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ich mir daher von auswärts kommen ließ, habe ich mit Erlaubnis 
Sr. Exzellenz Herrn Regierungspräsidenten Dr. v. Bla ul, dem ich 
an dieser Stelle für sein Entgegenkommen zu danken habe, in der 
Registratur der Kgl. Regierung Ansbach eingesehen. Die Archive, welchen 
ich für die Vorlegung von Akten usw. zu danken habe, sind die 
folgenden: Stadtarchiv Aachen, Kgl. Kreisarchiv A m b e r g, Stadtarchiv 
Augsburg. Archiv der freien Hansastadt Bremen, Historisches 
Archiv Köln Kgl. Staatsarchiv Danzig, Staatsarchiv der freien 
und Hansastadt Hamburg, Kgl. Staatsarchiv Königsberg Stadt- 
archiv Königsberg. Staatsarchiv Lübeck, Stadtarchiv und'Biblio- 
thek Magdeburg, Kgl. Allgemeines Reichsarchiv München, 
Germanisches Museum Nürnberg, Kgl. Bayer. Kreisarchiv Nürn 
berg, Kgl. Kreisarchiv der Pfalz Speier, Archiv der Stadt Straß 
burg. Bezirksarchlv des Unterelsaß Straßburg. Archiv der Stadt 
Worms, Kgl. Kreisarchiv Würzburg 
Sbms-lls »»ist für di. Erlaubnis zum Studium ihrer Wien on 
Dtl und Stelle otw fnt Aus!-»,,, und Üb-rfendung von Akten hab. 
ich z» danke» de» Magistraten in Markt Berget. Burgbei», 
heim. Kadaliburg Dinkel-bühl. Efchenbach, Gunzen. 
«°uI-"'K"ch»°>»'d.Nt-d.„-nfitz.L-ug.», .„».Memmingen, 
München. Nnrnb.rg, Rath.nbnrg, Uffenheim. Waffer. 
trudingen, Weißenburg, Würzburg. 
Während das Entgegenkommen der Magistrate bei der Vorlegung 
ihrer Akten für solche Untersuchungen im allgemeinen noch ein großes 
genannt werden kann, wenngleich auch schon hier Zurückhaltung aus 
Vorsicht bei den größeren, Unwille und Ungeneigtheit aus Verständnis 
losigkeit bei den kleineren sich manchmal bemerkbar macht, ändert sich 
das Bild noch mehr im Sinne dieser Richtungen, wenn man von den 
amtlichen Stellen und Verwaltungsbehörden sich nunmehr zu den Ge 
werben selbst und den Organisationen sowie zu den Zeitschriften wendet. 
Hier wird mancher Brief abgesandt, welcher überhaupt unbeantwortet 
bleibt; viele Fragen, schriftlich oder mündlich angebracht, erhalten keine 
Antwort; viele größere Unternehmer halten in kluger Prophylaxis gegen die 
gewerbliche Spionage im Konkurrenzkampf ihre Türen für jeden fremden 
Be,uch verschlossen, und manche kleine Meister, welche im Ringen 
zwischen Handwerk und Großindustrie unterlegen sind, bringen ihre 
Erbitterung über ihre technische und damit materielle und soziale Nieder 
lage darin zum Ausdruck, daß sie jede Auskunft, wie auch den Zutritt 
zur Stätte ihrer Niederlage, wie sie dies auffassen, nämlich zu ihrer 
Werkstatt, verweigern. 
Unter solchen Verhältnissen fühle ich mich um so mehr gedrängt, 
allen denen aus dem eben erwähnten Kreise, welche mich bei meinen 
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