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Tab. 9 (Schluß)
II. Indirekte Wege.
dz
Für den Absatz auf Umwegen, sowie nach fernen Häfen und zum Konsum in der Stadt
bleiben demnach von der Seeeinfuhr, die sich auf ungefähr 1 ) t ) 1 213 000 dz
beläuft, wenn der natürliche Absatz auf dem Land- und Flußwege ca.
l ) ’) 8 ) 457 000 dz beträgt 1 ) 9 ) 8 ) 4 )d) ca. 756 000
(Diese ^dJZSöOOO dz verteilen sich, nach Abzug dessen, was davon in Bremen
verbraucht ist, auf die Route nach Holland, nach Hamburg und der Elbe, nach
Ostfriesland und Oldenburg und nach der Ostsee.)
Über die Elbe ins Binnenland gehen über See mindestens.
Elbabwärts und über See nach Bremen kommen mindestens
‘) e) 50000
') e) 30-37500
Anmerkungen:
a) Diese Zahlen stehen auch in der Broschüre: Die Eisenbahnen zwischen Bremen, Hannover und Minden,
Bremen 1842, S. 6, nach den ständischen Aktenstücken, die Eisenbahnanlagen betreffend, S. 29 u. 30, unter Verteilung auf die
projektierten Eisenbahnzugrichtungen aufgeführt.
bl Schätzung.
c) „Über den Landtransport nach Biemen wird keine genaue Controle gehalten, weil derselbe Abgabenfrei ist.
Wahrscheinlich wird das Zollamt zu Brinkum einen genauen Aufschluß darüber geben können. Nach gesammelten Notizen
wird das Quantum, welches von Brinkum her nach Bremen kommt, jährlich betragen zwischen 100 000 und 130 000 Centner
und Hemelingen zwischen 25000 und 30000 Centner“ (1).
d) „Es liefern diese Zahlen den sicheren Beweis, daß Bremens Seehandel schon ansehnlich zu groß geworden ist
für seinen direkten inländischen Abzug, und daß dieser daher auf Umwege gezwungen wird“ (1).
e) r Es ist schon angegeben, daß selbst zur Fuhr, trotz der höheren Kosten der Fracht und des hannoverschen
Transitzolls nach Magdeburg etc. 4344 Sch.-S oder 13 032 Centner Waren versandt werden, der eigentliche Hauptverkehr mit
der El£gegend findet jedoch zu Wasser statt, ist aber nicht genau zu ermitteln, weil darüber alle Controle fehlt. Sollte man
aber zu viel annehmen, wenn man von den l l / 2 Millionen Centnern, welche sich seewärts vertheilen, für diese Route
100000 Centner abschlägt. . . Für die Güter die Elbe abwärts fehlt ebenfalls der genaue Maaßstab. Das Quantum ist ebenfalls
sehr erheblich in Manufakturwaren, Leinen, Glaswaren, Mehl, Stärke, Zink und dergleichen bestehend, und wird man schwerlich
über den jetzigen Bestand hinausgehen, wenn man diesen Transport auf 60 ä 75000 Centner veranschlagt“ (1).
*) Vortrag von Arnold Duckwitz im Senat vom 1. Mai 1841: Ertragsfähigkeit einer Eisenbahn zwischen Bremen
und Hannover. Aus den nachgelassenen Papieren des verstorbenen Herrn Bürgermeisters Duckwitz im Besitz von Herrn
Ferd. Duckwitz in Bremen.
2 ) Berichte der Güterbesleder an die Frachtfuhr-Inspektion bezw. Deputation. Akten des Bremer Staatsarchivs
R. 13A4; Akten der Handelskammer in Bremen im Schütting. Arch. Coli. Sen. C. 48. b,
8 ) Grundlage: Die Register des Weserzollamts.
*) Grundlage: Die von den Beamten des Departements der Schlachte herausgegebenen Einfuhrlisten. Bremer
Staatsarchiv R. 11 e; Arch. Coli. Sen. C. 48. b.; Stadtbibi. Brem.' c. 1655.
Der Warenverkehr zwischen Bremen und Bremerhaven hin und zurück nach Mengen in Doppelzentnern
Tab. 10 in den Jahren 1839—1848 *).
Jahr
Doppelzentner
Jahr
Doppelzentner
1839
620027
1844
1 070 181
1840
758 174
1845
1 200 035
1841
815 105
1846
1 369 484
1842
930 274
1847
1 704 867
1843
989 839
1848
1 329 038
0 Berechnung bei Erörterung einer Bahn Bremen—Bremerhaven. Bremer Staatsarchiv R. 20. b. 1.
Der Verkehr auf Oberweser, Oberelbe und Rhein (Bremen, Hamburg, Niederlande) talwärts und bergwärts
Tab. 11 nach Mengen in Doppelzentnern in den Jahren 1826/1827 —1851.
Jahr
1826/7 .
1827/8 .
1828/9 .
1829/30
1830/1 .
1831/2 .
1832/3 .
1833/4 .
Oberweser
V)
V)
V)
V)
V)
X) 2)
V)
V)
410 860
411430
449 448
452 472
614 396
486 140
477 826
465 111
Olierelbe
V)
.) 2)
n
V)
V)
V)
‘n
V)
2 000 876
2 032 915
2 481 200
2 404 485
2 748 368
1 942 767
2 111 741
2 211 521
1832.
1833.
Rhein
Grenzverkehr
Lobith—Emmerich
4 ) 3 289 090
‘) 3 546 220