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Die Demokraten wollten mit ihrem „Wettbewerb“ nur andeuten,
daß die Zölle nicht einem Einfuhrverbot gleichen sollten.
Die Demokraten behielten sich, wenn sic von Ausgleichszöllen
und legitimen Industrien sprachen, die Alternative vor, da wo
politische oder ökonomische Zweckmäßigkeit es verlangen sollte,
von diesen Grundsätzen abzugehen und die Zölle ohne Rücksicht
auf Ausgleich und Gesetzmäßigkeit festzusetzen.
Nichts erhellte so sehr die Art, in der sich die Parteien zu
der Tariffrage gestellt hatten, wie die Frage bezüglich der Zweckmäßigkeit
einer Beibehaltung des Tarifausschusses. Der Tarif-Ausschuß
ist von den Republikanern im Jahre 1909 eingesetzt
worden. Er fertigte umfangreiche Berichte über wichtige Industrien
und ihre Beziehungen zum Zolltarif an, besonders über
Baumwoll- und Wollfabrikate. Dies hat unter den Demokraten
im Jahre 1912 aufgehört. Im Schutzzollprinzip liegt natürlich die
Notwendigkeit, detaillierte Einzelheiten über jede Industrie zu erfahren,
beim Freihandelsprinzip würde dies nicht notwendig sein.
Man braucht ja nur die importierten und die einheimischen Erzeugnisse
gleich zu behandeln; entweder beide gleich hoch zu besteuern,
oder beide steuerfrei zu lassen. Dann werden die Ergebnisse
eines vollständig gleichen Wettbewerbs zur Geltung
kommen. Aber niemand schlägt diese drastische Maßnahme vor,
wenigstens nicht zur allgemeinen sofortigen Anwendung.
Mag die Basis des Ausgleichs in den „konkurrierenden Bedingungen“
oder in dem „Ausgleich der Kosten“ oder den „legitimen
Industrien“ liegen, in jedem Falle wird man die Frage aufwerfen,
welche präzisen Zollsätze führen den Ausgleich herbei.
Daher auch der Wunsch der Republikaner nach einem sachverständigen
Auschuß, nach Prüfungsorganen, und die Beschwerden
über die Sorglosigkeit bei Industriegründungen ohne vorherige sorgfältige
Untersuchung. Daß die „Mittel- und Wegekommission“ der
Repräsentanten oder das Finanz-Komitee des Senates nicht in der
Lage waren, solche Prüfung oder Untersuchung vorzunehmen,
wurde jetzt von den Republikanern unbedingt zugegeben. Sie
leugneten ihre eigenen früheren Verfehlungen in dieser Beziehung
nicht ab, drängten aber auf Abänderungen der jetzigen und zukünftigen
Zustände. Es wurde viel darüber geklagt, daß die „Demokratische
Mittel- und Wege-Kommission“ scharf vorgegangen