Full text: Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz

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mit Mitteîmeerhâîen sowie vereinzelte überseeische Bestim- 
mungen vervollstândigen das Bild; îür allés andere sind wir 
ganz und gar vom Ausîande abhângig. 
Die einheimische Handelsflotte. 
Der verhâîtnismaBig unbedeutende Anteil unserer natio- 
nalen Schiffahrt am Antwerpener Seeverkehr ist natürlich der 
geringen Entwîckeîung der belgischen Handelsflotte zuzu- 
schreiben. Tabelle IX zeigt, daB diese wâhrend der letzten 
Jahre in keiner Weise mit dem Aufschwunge unseres Schiffs- 
verkehrs Schritt gehaiten hat. Der Anwuchs von 1913 gegen 
1912 erklârt sich u. a, durch die geschâftliche Ausbreitung der 
Antwerpsche Zeevaart Maatschappij, die an der Trampîahrt 
teilnimmt (7 Dampîer mit zusammen 13526 t), sowie durch die 
Naturalisierung von 2 Schiffen der Red Star Line (12 910 t), 
Tabelle IX. 
Die belgische Handelsflotte am 31, Dezember, 13 14 ) 
Jahr 
Zahl der 
Schiffe 
Netto-Sdiiffsraum 
1860 
116 
33.111 
1870 
67 
30.149 
1880 
66 
75.666 
1890 
56 
75.946 
1900 
73 
113.259 
1910 
104 
191.132 
1911 
101 
166 420 
1912 
105 
181.637 
1913 
125 
236.903' 4 ) 
Von der Gesamtzahl von 125 Fahrzeugen sind 71 oder 
60 % ehemalige fremde Schiffe, die naturalisiert wurden, Nur 
14 von den 125 wurden in Belgien gebaut; es befindet sich ein 
einziges groBes Schiff von 5020 t darunter, die ,,Albertville" 
der ..Compagnie Belge Maritime du Congo". Man sieht es, 
ein innîges Zusammeawirken von Industrie und Reederei gibt 
es bei uns nicht. 
13 ) Nach der amtlichen belgischen Statistik. 
14 ) Nach dem Lloyd Anversois,
	        
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