Full text : Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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ersten  niedrigen  Grenzzoll  (10  °/o  +  1 /a  i?f  p.  Ztr.  bei  Fahr.).  1818
nicht  ohne  Einwirkung  geblieben  war 1 ).
nicht  ungünstigen  Zöllen  gewesen  war,  die  Konkurrenz  angefangen  bezw.  fortgesetzt, ­
  bis  die  Eisenbahnen  wieder  die  Verhältnisse  verschoben,  Duckwitz
schätzt  in  einer  Berechnung  von  1840  (s.  Papiere)  das  Umwegs-  und  Seegut
auf  die  Hälfte  der  bremischen  Einfuhr,  nur  die  andere  Hälfte  geht  auf  den
direkten  natürlichen  Wegen  ins  deutsche  Binnenland,  also  noch  markanter
wie  v.  Reden  in  seiner  Schrift  über  das  Kgr.  Hannover  von  1839.  —  Gleichstellung ­
  mit  Holland  erstrebt  auch  die  erfolgreiche  Agitation  gegen  den  zollvereinlichen
  Handelstraktat  mit  Holland  von  1839,  der  aber  nicht  nur  im
Rahmen  der  Transitzölle  liegt.  1848  waren  nach  Duckwitz  Information
sämtliche  Regierungen  bereit,  den  Transit-  und  Ausgangszoll  abzuschaffen
(s.  Papiere).  Vgl.  a.  D.,  Denkw.,  S.  98,  256.
')  Die  Idee  des  portofranco  ergibt  sich  aus  dem  Zusammenwirken  der
Schwächung  der  Reichsgarantie  betreffs  der  Stapel-  und  Zwangsrechte,  die
gegenüber  entgegengesetzten  Klipphäfen  etc.,  der  Fürsten  nicht  mehr  wirksam
waren,  und  der  Ausbildung  geschlossener  Prohibitivstaaten  ringsum,  gegenüber
deren  System  die  nach  der  alten  Art  weiter  arbeitende  Reichsstadt  ein  Freiplatz
war.  Die  Tendenz  der  Ausbildung  zum  portofranco  ist  dadurch  sowohl  für  die
freigebliebene  Stadt  wie  für  die  Landstadt,  mit  der  eine  Konkurrenz  gegen  sie
beabsichtigt  wird,  gegeben.
Bremen  hat  durch  Senatsbeschluss  vom  11.  August  1824  vom  1.  September
1824  an,  mit  Abänderung  vom  7./12.  Juni  1826,  an  die  Stelle  seiner  historischen
komplizierten  Abgaben,  der  Konvoye  [Sammlung  der  Verordn,  und  Procl.  des
Senats  1761—1810  (1801,  6.  Jan.),  S.  258,  no.  69,  (1801,  5.  Jan.),  S.  265,  no.  70;  1813,
ö.  Dez,,S.  39,  no.  33,  30.  Dez.,  S.  62,  no.  40;  1814,  24.  März,  S.  72,  no.  32;  1818.
28.  Dez.,  S.  149,  no.  47;  1821,  1.  Jan.,  S.  1,  no.  1;  1824,  16.  Aug.,  S.  38,  no.  16.],
des  Tonnen-  und  Bakengeldes  [Samml.  der  Verordn,  u.  Procl.  1751—1810
(1805,  27.  Dez.),  S.  366,  no.  87;  1813,  30.  Dez.,  S.  62,  no.  39;  1814,  24.  März,
S.  72,  no.  32;  1818,  28.  Dez.,  S.  149,  no.  47;  1820,  1.  Juni,  S.  48,  no.  19,
31,  Aug.,  S.  79,  no.  26,  2.  Okt.,  S.  82,  no.  30;  1821,  1.  Jan.,  S.  1,  no.  1,
31.  Dez.,  S.  100,  no.  39;  1824,  16.  Aug.,  S.  38,  no.  16.  —  Die  Konvoye,  Tonnenund
  Bakengeld  werden,  weil  nach  dem  Schiffskörper  erhoben,  auch  unter  dem
Namen  Lastgeld  zusammengefasst],  des  Schlachtgeldes  (auch  Hafengeld
genannt.  —  Sammlung  d.  Verordn,  u.  Procl.  1814,  24.  März,  S.  72,  no.  32;
1817,  29.  Dez.,  S.  184,  no.  55;  1818,  12.  Jan.,  S.  9,  no.  4;  1820,  7.  Sept.,
S.  80,  no.  27;  1824,  27.  Dez.,  S.  73,  no.  27.),  des  Fass-  und  Bodengeldes
[Samml.  der  Verordn,  u.  Procl.  1751—1810  (1801,  5.  Jan.),  S.  258,  no.  69;
1814,  8.  Jan.,  S.  27,  no.  5;  1824,  16.  Aug.,  S.  38,  no.  16.],  des  an  der  Akzisekammer ­
  erhobenen  Weggeldes  (Samml.  d.  Verordn,  u.  Procl.  1824,  16.  Aug.,
S.  48,  no.  16)  etc.  und  der  Akzise,  worunter  in  Bremen  auch  der  Durchgangszoll, ­
  den  man  auf  der  Weser  in  den  Streitigkeiten  mit  Minden  als  ältesten
Weserzoll  in  Anspruch  nimmt,  mit  anderem  Tarif  abusive  mitverstanden  wird,
[Samml.  d.  Verordn,  u.  Procl.  1751  —  1810  (1801,  5.  Jan.),  S.  256,  no.  69;  1813,
5.  Dez.,  S.  39,  no.  34;  1817,  29.  Dez.,  S.  184,  no.  55;  1818,  28.  Dez,,  S.  148,
no.  47;  1820,  14.  Aug.,  S.  79,  no.  26,  2.  Okt.,  S.  82,  no.  30;  1821,  1.  Jan.,
S.  1,  no.  1,  31.  Dez.,  S.  100,  no.  39;  1824,  16.  Aug.,  S.  38,  no.  16.]  eine
vereinfachte  billige  Z  oll  ab  g  ab  e,  Wertzoll,  soweit  es  sich  um  in  Bremen  um-
            
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