Full text : Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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hervorgehoben,  aber  eingetragen  sind,  hezw.  bei  eingetragenen  Orten
liegen,  galten  damals  (1839)  aufser  Bremen:  Dreye,  der  Kaper
unterhalb  Thedinghausen  (Einflufs  der  Eiter),  Intschede,  Hoya,  der
Einflufs  der  Warnau  eine  halbe  Stunde  oberhalb  Menburg,  Petershagen, ­
  Minden,  Vlotho,  Rinteln,  Hameln,  Thrane,  Heinsen,  Holzminden,
Forst,  Korvey,  Karlshafen,  Lippoldsberg,  Münden.*)
Für  beladene  Schiffe  kamen  nur  in  Frage  Dreye,  Intschede,
Petershagen,  Hameln  und  Holzminden. 1 )  An  der  Aller  und  Leine
waren  mehr  oder  minder  sichere  Häfen  und  Liegeplätze  Hannover,
Neustadt  am  Rübenberge,  unterhalb  Hudemühlen,  bei  Rethem,  in  Celle,
bei  Winsen  a.  d.  Aller  und  Essel.*)
1847—48  fehlte  es  namentlich  zwischen  Stolzenau  und  Dreye
an  Schutzhäfen,  im  Oberlauf  oberhalb  Hameln  war  Platz  in  den
Winterhäfen  und  Plätzen  von  Karlshafen,  sobald  eine  dort  vorzunehraende
  Reinigung  vollendet  war,  für  50  Schiffe,  im  Hafen  von
Holzminden  für  27,  in  der  Schwülme  bei  Lippoldsberg  für  3  bis  4,
in  dem  Forstbache  bei  Forst  für  1  bis  2,  in  der  Lenne,  Thrane
gegenüber  Bodenwerder,  für  3  bis  4,  in  der  Weser  bei  Alten-Münden
für  50  bis  60,  Korvey  bei  Höxter  10  bis  12,  über,  in  und  hinter
der  Schleuse  bei  Hameln,  für  5  Schiffe.  Im  Hafen  von  Holzminden
kostete  der  Aufenthalt  eines  Schiffes,  während  des  Winters,  nach
Verhältnis  der  Gröfse,  5,  4,  3  Taler  und  weniger. 2 )
Für  die  neuen  Schiffstypen  kamen  1902  nur  Münden,  Hameln
und  Minden,  aufser  Kassel  und  Bremen,  als  Winterhäfen  in  Frage,
Schutzhäfen  wurden  bewilligt  oder  in  Bau  gesetzt  in  Rinteln,  (Vlotho),
Höxter,  Nienburg,  Verden  und  Hemelingen. 3 )
Sonst  werden  als  Sicherheitshäfen  benutzt;  Münden,  Karlshafen, ­
  Höxter,  Holzminden,  Kemnade,  Hameln,  Rinteln,  Minden,
Petershagen,  Nienburg,  Intschede,  Dreye  und  Hemelingen. 3 )
Als  Verkehrshäfen  werden  oder  sind  aptiert  Münden,  Höxter,
Hameln,  Rinteln,  Minden,  Nienburg,  Hemelingen. 3 )

Katlenburg  an  der  Ruhme  (gebundene  Flöfse)  bis  Hannover.  —  Auf  der  Hunte
kommt  ausnahmsweise  Flöfserei  vor.  Kein  Eintrag  auf  der  Karte.  Auf  der
Geeste  nur  Brenn-  und  Krummholz  aus  Amt  Bederkesa  nach  Bremerhaven
(v.  Reden,  Kgr.  H.,  II.  Abt,  S.  183).
')  Fr.  v.  Reden,  Das  Königreich  Hannover,  II.  Abt,  1839,  S.  107,  112.
2 )  Friedrich  Hühn,  Die  Weser,  Zeitschrift  des  Vereins  für  deutsche
Statistik,  herausgegeb.  von  v.  Reden,  I.  Jahrgang,  1847,  S.  677  u.  II.  Jahrgang,
1848,  S.  388.
s )  W.  Mett  er  hausen,  Die  Oberweserschiflahrt  im  letzten  Jahrzehnt,
Festschrift,  1902,  S.  34,  41,  44.  Vergl.  a.  Thilo  Hampke,  Denkschrift,  betreffend ­
  Weserhäfen,  Anschlufsgleise  und  Lösch-  und  Ladeplätze  an  der  Weser,
            
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