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ihrerseits auf die Verdrängung der Bauern aus ihrem Besitz zurückzuführen
ist. Die Entstehung des Kustargewerbes durch die
Bedürfnisse der höheren Form des Gewerbes zu erklären, ist eine
reine Tautologie. Denn es gilt doch eben die Entstehung dieser
höheren Form des Gewerbes (des Kustargewerbes) zu erklären.
Die Reorganisation der Produktion und der gesellschaftlichen
Beziehungen, die durch die Verwandlung des Handwerks in ein
Kustargewerbe her vor gerufen wurde, wurde von Marx übersehen,
weil ihm noch kein Material zur Verfügung stand, das diese Evolution
beleuchten konnte. Die Manufaktur, die Marx als die erste
Form der kapitalistischen Produktionsweise betrachtet, erweist sich
als eine neue Organisationsform, die erst auf ein entwickeltes Kustargewerbe
folgte. Der Kapitalist brauchte nur die von ihm beschäftigten
Hausarbeiter in einer Werkstatt zu vereinigen. Die
Arbeitsteilung, die die Manufaktur aufweist, bestand, allerdings
in geringem Maße, auch in der Hausindustrie und im Handwerk.
Die Manufaktur ist also bloß die Vollendung des schon längst
begonnenen Prozesses der Kapitalisierung der Produktion.
Wie die Produktion, so wird auch der Konsum durch die
Entwicklung des Kustargewerbes geändert. Solange der Handwerker
auf Bestellung oder für den lokalen Markt arbeitete, fand
nur eine einfache Reproduktion statt. Der Handwerker konsumierte
soviel, wie er produziert hatte. Eine Akkumulation ging
entweder überhaupt nicht oder nur sehr langsam vor sich. Die
Ausdehnung der Produktion war ein Resultat nicht sowohl der
Akkumulation als der Zunahme der Handwerkerzahl.
Die Entwicklung des Kustargewerbes gibt der Kapitalakkumulation
einen bedeutenden Anstoß. Der Kustar verbraucht
schon nicht mehr den ganzen Ertrag seiner Arbeit; ein Teil davon
fällt dem Kapitalisten zu. Der Zwischenhändler verbraucht
ebenfalls nicht alles, was er von den Kustari erhält, sondern verwandelt
einen Teil in Kapital.
Technisch wurde der Übergang zur Fabrik (Maschinenproduktion)
durch die detaillierte Arbeitsteilung in den Manufakturen
vorbereitet, die die Arbeit jedes einzelnen Arbeiters sehr
vereinfacht hat; die sozialen Vorbedingungen dafür ent-