Full text : Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

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Geweben  angefertigt.  Als  dann  die  Heeresverwaltung,  um  an  Baumwolle
und  Leinen  zu  fparen,  für  die  Herftellung  von  Sandfäcken  die  vorwiegende
Verwendung  von  Papiergarngeweben  vorfchrieb,  fehlen  es  für  die  Wohlfahrtzentrale ­
  zunächft  unmöglich,  die  erforderlichen  Zellulofeftoffe  zu  be~
fchaffen,  da  die  Produktion  [amtlicher  bis  dahin  begehender  Papier-Ablieferung

  von  Sandfäcken.
fpinnereien  inzwifchen  durch  ein  Konfortium  für  deffen  eigene  Wiederverarbeitung ­
  belegt  worden  war.  Dennoch  gelang  es  der  Wohlfahrtzentrale
alsbald,  mit  einer  Gefellfchaft  in  Verbindung  zu  treten,  welche  eine
2-  Z.  füll  flehende  Papierfpinnerei  in  Hämmern  bei  Hückeswagen  in  Betrieb
feilte  und  die  dort  gefponnenen  Papiergarne  durch  Barmer  Webereien  im
Lohn  verarbeiten  lief?.  Konnte  die  Wohlfahrtzentrale  bei  eigener  Stoffbefchaffung
  rund  3000000  Sandfäcke  herftellen  laden,  fo  wurde  mit  Beginn
des  Jahres  1916  der  Sandfackbedarf  durdi  den  Heimarbeitsausfchuf?  bezw.
durch  die  in  einzelnen  Provinzen  eingerichteten  Verteilungsftellen  vergeben.
Im  Lohn  fertigte  die  Wohlfahrtzentrale  rund  1393000  Sandfäcke  an.  Für
            
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