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Hbrrtrog: 22 Mark - Schilling
Zur eine (Quittung, daß der Junggeselle Sem
Herbergsvater und derLade nichts mehr schuldet 2^8 u
Zur Vier und Sranntwein $ , - ,
Zucker und Tee 2 „ 3 „
Srot und Milch s a § „
Vas Sacken und Sraten 1 " z
Zür Zleisch an den Schlachter 10 „ 11 *
§ür den Saal und die Seleuchtung 4 „ - "
Zusammen: S7 Mark 38 Schilling
Die Kaffeebohnen hatte Sie Laöe bezahlt. Die Zimmergesellen
kamen noch einmal mit einem verweis öavon. Wegen Ser entstanöenen
Reibungen zwischen Gesellen unö Sehöröe wegen öer Aufhebung
öer Versammlungen ist leiöer öas ganze Ainngeschirr unöer
schöne silberne Willkomm öer Gesellenschast von -ieser für
253 Mark 6 Schilling verkauft woröen. von üiesem Gelöe sinö
üen Mitglieüern -er Gesellenschaft -ie seit 1841 eingezahlten Auflagen
an üieSterbe-un-verpflegungskaffe mit zusammen214Mark
9 Schilling zurückvergütet un- -er Rest -er Totenla-e überwiesen
wor-en. Sei -er erstmaligen Rechnungslegung -er Sterbe- unverpflegungskaffe
besaß öie Gesellenschast nur noch sechs große
silberne Totenschilöer unö zwölf kleine, öie bei öer Seeröigung an
öen Sarg geheftet wuröen.
Mit -er Zeit wuröen öen Gesellen ihre Versammlungen wieüer
freigegeben.
Dem Zimmergesellen stanü frei, soviel flbfallholz, wie er an öer
Rxt festzuhauen vermochte, von -er Arbeitsstätte für seinen Se-arf
mitzunehmen, ein Gebrauch, mit -em erst spät gebrochen wur-e.
Diebstahl wur-e hart mit Sem Ausschluß aus -er Gesellenschast
un- mithin aus Sem finit bestraft.
Wie empsinölich -ie Aimmergesellen hierüber -achten, zeigt -ie
Angelegenheit -es Zimmergesellen Foh. wolff 1788. Dieser hatte
beim Zuschaufeln eines Grabes auf -em St. Ricolaikirchhof öen
Diebstahl einiger Schrauben an öem Sarg beobachtet unö nicht
verhinöert. Da öie Gesellen Wolff zu ihren Versammlungen -eshalb
nicht mehr luöen unö ihn öamit aus ihrer Gemeinschaft ausfchloffen,
entzogen öie Meister Wolff öie firbeit. Erst auf wieöerholteVerfügung
seitens -esMorgensprachsherrn wuröeMolffwie-er
eingeschrieben un- -ann von öen Meistern kn Arbeit genommen.