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wollten. Dieser Versuch aber müsse — »wie sogleich dem
praktischen Menschenverstand einleuchtend« 1 ) — als ganz
mißlungen bezeichnet werden. Denn wenn dieser i m p 6 t
u n i q u e vom Landmann erhoben werden sollte, so ent
stünde die wohlberechtigte Frage: »woher sollte diese wenig
kapitalistische Klasse von Staatsbürgern die Barschaft zum
Vorschuß nehmen?« Es würde zugleich »die ungeheure,
auf einem Punkt fühlbare Abgabe schon an sich unendlich
größeren Einfluß auf die Preise haben und fortdauernd aus
üben, als dieselbe Abgabe durch mancherlei Umwege erhoben,
weil dort die Tendenz zur Preiserhöhung durch nichts bei
nahe balanciert würde — und die beunruhigenden Sorgen
des Landmanns auf die Preise noch besonders wirken
müßten«. 2 ) Es sei dehalb vollständig richtig, daß die Ver
braucher mit mehr Abgaben als die Erzeuger belegt werden.
»Der schicklichste Einschaltungsplatz der Steuer« findet sich
»gewöhnlich im kleinen bei dem Marktverkauf, im großen
bei dem Handelskapital, wo es nie am Vorschuß fehlen kann
und welches seiner Natur nach zum Vorschuß bestimmt
ist«. 3 ) Aber auch diese Abgabenquellen dürften nicht aus
schließlich benutzt werden, woraus für Kankrin der Satz
folgt, »daß Orundabgaben und sogenannte indirekte in einer
schicklichen Mischung immer zu einem Finanzsystem not
wendig gehören«. 8 ) Und »das beste Abgabensystem für
jeden Staat« entstehe »nur durch eine nach den Umständen
weise gewählte Mannigfaltigkeit an sich mäßiger Abgaben«. 4 )
Nur müsse das Extreme sowohl der Zentralisierung als auch
der Pluralisierung der Abgaben vermieden werden.
Welche Anforderungen können nun an solch ein ge
mischtes, gutes Abgabensystem gestellt werden? Zuerst
dürfen die Abgaben »nur das reine Einkommen, keineswegs
das Kapital treffen«; sie sollen dann mäßig sein und
möglichst im Verhältnis auf allen gleich lasten. 5 ) Weiter:
ß Weltr. 147. — 2 ) Weltr. 146. — 3 ) Weltr. 147. - 4 ) Weltr. 159.
») Ök. 220.