Full text : Preußisches Landbuch

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und  außerdem  der  Ortsgeistlichr  und  der  Kantor,  sowie  die  kirchlichen
Unterbedienten  mit  kleinen  Remunerationen  bedacht  werden  sollen;  2)
der  Kirche  zu  Kieslingswalde  300  Thlr.  für  gewisse  religiöse  Verrichtungen; ­
  3)  der  Schulkasse  zu.  Kieslingöwalde  100  Thlr.  mit  der
Bestimmung,  daß  der  Kantor  verbunden  ist,  für  die  Zinsen  ein  armes,
sittliches  und  fleißiges  Kind.ans  der  Gemeinde  Kieslinaswalde  und
ebenso  auch  ein  Kind  aus  der  Gemeinde  Stolzenberg  bei  Verabreichung
der  benöthigtcn  Schreibebücher  unentgeltlich  zu  unterrichten..
Wietzlowfche  Bermächtnisse  zn  Frankfurt  a.  C.
von  der  Wittwe  Wietzlow  herrührend,  welche  (1841)  dem  dortigen
luth.  Waisenhause  1500,  dem  Krankenhause  2000,  dem  Hospital  St.
Jakobi  2000,  den  verschämten  Armen  2000,  dem  ersten  Prediger  an
der  Unterkirche  500,  den  verschätttttn  Armen  zk  Holz  500,  der  Stadt-Armenkasse
  2000,  dem  Hospital  St.  Spiritus  2000;  im  Ganzen
12,500  Thlr.  vermachte.  Öim
etimbwm  Wg.
Der  Fonds  dazu  ist  am  o.  Oktober  1864  bei  Gelegenheit  der  Feier
des  Tages  gesammelt,  an  welchem  der  1860  ln  den  Ruhestand  getrètene
  Direktor  Prof.  Wiggcrt  vor  50  Jahren  sein  Lehramt  am  Dom-Gymnasium
  angetreten  hatte.  Die  Bestimmung  über  das  Stipendium
wurde  dem  Jubilar  vorbehalten.
Wilbergsche  Stiftung  ;n  Elberfeld,
1822  von  dem  Schulpfleger  Dr  Wkļ  berg  zur  Unterstützung  der
Wittwen  und  Waisen  der  Lehrer  an  14  namentlich  bezeichneten,  theils
evang.,  theils  kath.  Elementar  -  Schulen  deS  Elberfelder  Schulpflege-Bezirks
  begründet.  Die  Stiftung  erhielt  die  Rechte  einer  moralischen
Person  und  im  Jahre  1845  eine  Erweiterung  dahin,  daß  die  Lehrer
an  später  entstandenen  Elementar-Schulen  uuter  gewissen  Bedingungen
der  Kasse  beitreten  können.  ,
Wildesches  Stipendium  jit  Wittstock,  ^  ótni  jnpmmn
von  dem  Prediger  Wilde  zn  Babitz  1711  gestiftet.  Es  beträgt  15
Thlr.  und  wird  an'Theologie'sttMcM  Prediger-Şôbtib'!  ausder
Diözes  Wittstock  aüf  zwei  Jtlhk,ritzvà  au  andero^  Studirrndv  der
Theologie  verliehen.  KollatoreU  Md  zwei  Prediger  à  DiözeS  Wittstock.
Joh.  Ehristian  Wilde;-''  ,,
Dr.  (+  1810),  hinterließ  dem  Berlinischen  Gynmasinni  zum  grauen
Kloster  (s.  d.)  ein  Bermächtniß,  dessen  jährlicher  Ertrag  mit  8  Thlr.
von  dem  Direktor  der  Anstalt'  mit  'Zuziehulm  der  Lchrer  z«r  Unterstützung ­
  armer  Schüler,  besonders  durch  dürschaffung  der  nöthigen
Schulbücher,  verwendet  wird.E  ..]i\  v,  maur,?  '
Wilde-  R  übeschea  Stipendium.
Bon  Katharina  Rübe,  Wittwe  des  Apothekers  Wilde  zu  Königsberg, ­
  1077  mit  1000  Thlr.  für  leibliche  und  Stiefkiader  des  Doktor
Dreier  bestimmt.  In  deren  Ermangelung  soll  das  Stipendium  dem
            
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