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c. Fabrikanlagen und Werkstätte (in Tausend).
1894
1898
1902
Fabrikanlagen und Werkstätten mit Motoren
3.5
4.1
4.8
Zahl der vorhandenen Pferdekräfte
41.0
79.0
100.9
Gesamtzahl aller vorhandenen Fabriken und Werkstätten
5.9
7.0
7.8
Zahl der beschäftigten Arbeiter: Männer
?
177.6
185.6
Frauen
?
234.5
313.2
Insgesamt
?
412.2
498.8
Durch die bisher gegebenen Ausführungen wurden dem Leser die
Ergebnisse der landwirtschaftlichen und industriellen Tätigkeit der Be
wohner Japans vor Augen geführt; es dürfte daher nunmehr ange
bracht erscheinen, zu zeigen, mit weichen Mitteln die japanische Volks
wirtschaft die nötige Ausbildung der betreffenden Bevölkernngselemente
vorbereitet. Die für diesen Zweck in Betracht kommenden Organisationen
der japanischen Wirtschaftswelt unterscheiden sich tu nichts von den
jenigen anderer Kulturländer. Neben den Innungen, den Erwerbs
und Wirtschaftsgenossenschaften, sowie in letzter Instanz, dem Ministerium
für Ackerbau, Handel und Industrie, sind noch eine Reihe von In
stituten anzuführen, denen die Beförderung und Wohlfahrt der japa
nischen Landwirtschaft angelegen ist. Als solche sind hier zunächst die
landwirtschaftlichen Vereine, die Versuchsstationen für landwirtschaftliche
Zwecke und die landwirtschaftlichen Schulen zu nennen. Besonders das
landwirtschaftliche Unterrichtswesen steht in Japan auf einer hohen
Stufe und eine ganze Reihe von niederen, mittleren und höheren In
stituten dient diesem wichtigen Bildungszwecke. So sind neben der
landwirtschaftlichen Fakultät an der kaiserlichen Universität zu Tokio
des weiteren noch landwirtschaftliche Hochschulen, landwirtschaftliche
Mittelschulen und endlich solche landwirtschaftlichen Fortbildungsschulen
geschaffen, deren Lehrplan in leichtfaßlicher Form die Heranbildung
breiterer Volksschichten bezweckt. Daneben durchziehen landwirtschaft
liche Wanderlehrer die Ackerbaubezirke, um auch tu solchen Gegenden
moderne landwirtschaftliche Anschauungen und Belehrungen hineinzu
tragen, deren Bevölkerung aus Gründen der geographischen Lage, oder
ans wirtschaftlich-pekuniären Verhältnissen an dem Besuche einer Schule
oder eines höheren Instituts verhindert ist. In mehr wissenschaftlicher
Richtung arbeiten dann noch die staatlichen Aufsichts- und Prüflings-
institute, als welche hier anzuführen sind: das Institut für Serikultur,
die staatlichen Ämter für Seidenprüfung und Teeindustrie, die Labo
ratorien für Veterinärmedizin, die staatlichen Viehzuchtanstalten, und
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