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III. Preisgestaltung.
Die vorangegangenen Darlegungen haben die gewaltige
Uebermacht des Rockefeller’schen Trusts in Deutschland erkennen
lassen.
Wenn die St.O.C. plötzlich die Zufuhr sperren würde, so sässe
Deutschland trotz der Russen, Galizier und Rumänen schon nach
wenigen Monaten im wahrsten Sinne des Wortes »im Dunkeln«.
Bei diesen Verhältnissen drängt sich von selbst die Frage auf,
ob man dieser Eventualität nicht schon bei Zeiten Vorbeugen
könne, m. a. W. ob und wie es möglich ist, die Macht des
Petroleumtrusts zu brechen. Im Anschluss daran taucht eine
zweite, nicht minder wichtige Frage auf: Wie werden sich unter
dem Einfluss dieser Vorbeugungs- und Kampfmassregeln die
Preise gestalten? Die Beantwortung dieser Frage steht im Brennpunkt
jeder volkswirtschaftlichen Untersuchung des Petroleumhandels.
Handelt es sich doch darum zu verhindern, dass der
Allgemeinheit ungezählte Millionen von einer übermächtigen fremden
Kapitalistengruppe entzogen werden.
a) Vorgeschlagene Kampfmassregeln.
Um dies Ziel zu erreichen, hat man eine ganze Anzahl Mittel
und Wege vorgeschlagen, die teils direkt gegen die D.-A. P.-G.
gerichtet sind, teils nur die Stärkung ihrer Konkurrenz im Auge
haben. Die wichtigsten von diesen muss ich kurz besprechen,
i. Erhöhung des fire-test-Punktes.
Wohl am meisten agitiert man für die Heraufsetzung des
2>fire-test«-Punktes von 21 auf 23°C, da man dadurch das amerikanische
Petroleum der D.-A. P.-G., das in seiner jetzigen Raffination
einen verhältnismässig niedrigen Entflammungspunkt besitzt,
konkurrenzunfähiger machen zu können hofft. Dieser Erfolg
würde auch wohl eintreten ; die Nachteile wären aber anderer