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Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Monograph

Identifikator:
1000912612
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19383
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
Edition:
Siebente, vermehrte Auflage
Place of publication:
Frankfurt a. M.
Publisher:
J. D.Sauerländers Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 384 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Abschnitt. Selbstkostenbrechnung in einzelnen Gewerbegruppen
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
  • Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Dritter Titel. Miete. Pacht / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Vierter Titel. Leihe / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Fünfter Titel. Darlehen / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Sechster Titel. Dienstvertrag / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Siebenter Titel. Werkvertrag / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Achter Titel. Mäklervertrag / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Neunter Titel. Auslobung / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Zehnter Titel. Auftrag / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
  • Elfter Titel. Geschäftsführung ohne Auftrag / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
  • Zwölfter Titel. Verwahrung / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
  • Dreizehnter Titel. Einbringung von Sachen bei Gastwirten / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
  • Vierzehnter Titel. Gesellschaft / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Fünfzehnter Titel. Gemeinschaft / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Sechzehnter Titel. Leibrente/ Erläutert von Dr.Th. Engelmann
  • Siebzehnter Titel. Spiel. Wette / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
  • Achtzehnter Titel. Bürgschaft / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
  • Neunzehnter Titel. Vergleich / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Zwanziger Titel. Schuldversprechen. Schuldanerkenntnis / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Einundzwanzigster Titel. Anweisung / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Zweiundzwanzigster Titel. Schuldverschreibung auf den Inhaber / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Dreiundzwanzigster Titel. Vorlegung von Sachen / Erläutert von Dr. Karl Kober
  • Vierundzwanzigster Titel. Ungerechtfertigte Bereicherung / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
  • Fünfundzwanzigster Titel. Unerlaubte Handlungen / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
  • Index

Full text

144 VII. Abfnitt: Einzelne Schuldverhältnijfe. 
;ür den Vergleich foll dies aber in S 779 durdh gefeßliche Heltlegung im erleren 
Sinne entichieden werden. Daß Unmwirkfamfkeit eintrete, ergebe, jich gerade aus der 
Natur und dem Zwede des Vergleichs. Bon anderer Seite wird hierin eine aus“ 
nahmöweife Anerkennung des Yrriums im Motiv oder der VorausfiegHung im 
Sinne WindfcheidE gefunden vgl. Endemann S 193 Anm. 8). Leonhard, Srrtum ©. 115 
Si 5, S. 261 und_S. 380, 435, 480 bringt den $ 779 unter ben Gelichtspunkt des 
| EEE in gewillem Sinne an die alte clausula rebus sic 
stantibus anfnüpft. Senel im Yıchiv f. d. 3zivililt. Yraris Bd. 79 S. 580 ff. nimmt an, 
daß die Unwirkamfkeit hier ihren Grund darin habe, daß ınit dem Fehlen des beider- 
feitig angenommenen und Daher zugrunde gelegten Sachverhalts der ganze objetz 
tive wen der Wbrede hinfällig geworden ilt. . 
Sejtzuhalten bleibt (vgl. hierüber ar a. a. OD. insbef. S. 109), daß die 
Befonderheit des S 779 lediglich darin hefteht, daß der Irrtum über Punkte, welde 
zu der jpeziellen. Vergleidsgrundlage gehören, entgegen den, allgemeinen 
Sg mönegeln bier nicht Unfecdhtbarkeit, jondern Unmwircfkffamfeit zur Folge 
aben fol. 
2, Modurch aber die fog. fpezielle Bergleihsgrundlage (Gedemann nennt fie 
auc die „feite Orundlage“) gefchaffen wird, dazu bietet der nähere Inhalt des $ 779 
jelbit den Schlüfjel; vgl. biezw aber auch Rietfh a. a. DO. und gegen Hedemanız auch 
DC Jächf. Arch. Bd. 15 S. 565. Sie jeßt fich bienadh nämlich aus drei Momenten 
afammen: 
4) ee nad dem Snhalte des Vertrag zugrunde gelegten Sach- 
erhalt: 
u Diefer ift zu entnehmen nicht etwa dur Zurükgehen anf den inneren, 
in feinen Tiefen doch nur fchwer oder gar nicht ergründbaren Einzelwillen, 
fondern aus dem Sinne der Erklärungen im Anichluß an den 
»yfennbaren, au8 den gewünfchten „Natureffeit“ erfichtliden Zwed (val. 
GHedemann a. a. ©. S. 85, 86, Beonhard a. a. OD. S. 240, Sidher-Genle 
Note 7, Gruchot, Beitr. Bd. 36 S. 1028, Bolze Bd. 10 S. 199 Nr. 378). 
Damit kommt Ffreilih auch ein fubjektives Moment hHereht. ROS. 
Bd. 61 S. 318 betont, daß _ unter dem zugrunde gelegten Sachverhalt 
gerade andere tatfächliche Vorausfebungen zu verftehen Hind, auf welche 
der Streit vder die Ungewißheit fi nicht bezieht; vgl. hiezu auch DLG. 
a Arch. Bd. 63 Nr. 10, ferner RGE., Sur. Wichr. 1910 
S. r. 22. 
E8 darf ferner N nur berüchfichtigt werden der „als fejtitebend“ zugrunde 
zelegte Sachverhalt (vol. Gedemann S. 88). Auch hier fließt ein fubjektives 
Moment herein, da die Annahme der Parteien maßgebend ijt. 
€ muß fih um einen {treitausidhließenden Umftand handel, d.h. 
°r muß mit zu Den Tatlachen gehören, deren Annahıne das Entftehen des 
“Oließlich verglidhenen Streit8, der verglidhenen Ungewißheit derart Geein- 
Hußt bat, daß der Streit oder die Ungewikbeit bei Kenntnis der wirf: 
lien Sachlage überhaupt nicht entitanden fein mürde (val. Sedemann 
3, 85 ff, Nietlh S. 59 ff). Deifpiele: Der gejeßlide Erbe hat das Tefta- 
ment des Erblafler3 gegenüber dem Teltantentserben fageweife wegen eine? 
EA angefochten, e3 wird jedoch zwilchen beiden ein Bergleich ge= 
Dloflen. Hinterher ftellt fich heraus, daß jenes Teftament überhaupt gefälfcht 
war (Seuff. Arch. Bd. 3 Yr, 323). In diefem Falle hätte hei Bekanntfein 
der Sälfichung der ‚gefebliche Erbe {io auf einen Vergleich wohl überhaupt 
ıicht eingelajien. Oder (vgl. Hedemann S. 89): Sm LE auf ein zwei: 
yeutiges Vermächtnis vergleichen jich die zwei darin edachten dahin, daß 
der eine den Gegenitand des Vermächtnifjes, eine Bibliothek, allein übers 
fommen fol, während der andere mit einer Geldentjhäbigung von 1000 ME. 
abgefunden wird. Nachträglich ftellt fidh heraus, daß einige Bände dem 
Frblaffer gar nicht gehörten. Diefler Punkt gehört hier nicht zu den ftreit- 
zrzeugenden Momenten, da wohl audh bei Kenntnis lebteren Umftandes der 
Streit entftanden wäre und MN hätte. (Aus der Praxi8 val. auch 
a Ar in Öruchot, Beitr. Bd. 50 S. 391 [Erbvertrag und (häterer 
Vergleich). 
Diefe8 Iebtere Moment (c) hat mehr objektiven Charakter, 
IT, Aus dem Borftehenden ergibt fich fohin al. Gedemann S. 124): 
, 1, al8 erfter Nichtfaß, wie bereit oben betont, daß ein Frrtum über Bunkte, 
die zu obiger Bergleichsgrundlage gehören, hier Unmirkfamfkeit zur Folge hat, nicht 
Sl0oße Anfedh tbarkeit, mie beim Srrtum im Sinne des Allgemeinen Leiles (SS 119 ff.) 
2)
	        

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Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
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