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Abschreibungskonten.
irn ersten Fall ohne Abschreibung, im zweiten wird es mit 50 %
abgeschrieben. Der Gewinn wird vollständig ausgeschüttet.
In beiden Fällen wird ein Gesamtgewinn von 170 verteilt,
doch sind die Auszahlungsbeträge der einzelnen Jahre verschie
den. Vom verdienten Gewinn werden durch Vermögensverluste
120 verbraucht. Die Abschreibung bewirkt ein Zurückhalten li
quider Mittel (80 zu 140), wirkt also hier wie eine echte Reserve.
I. Fall, ohne Abschreibung: II. Fall, mit Abschreibung:
1. Jahr 1. Jahr
Anlagen .. .
. 120
Kapital ..
.. 200
Anlagen .
120
Kapital . .
. . 200
Rar
. 210
Gewinn .
130
•
60 60
Gewinn . .
.. 70
Bar "
210
2. J
ahr
2.
fahr
Anlagen ..
.
Kapital . .
. . 200
Anlagen .
60
Kapital ..
. . 200
Bar (210-f-
130
Gewinn ..
.. 40
-7-
60 —
Gewinn . .
100
+ 160)
240
Bar(210 -j-
70
+ 160)
.. 300
Die folgende Tabelle vergleicht die Ergebnisse.
Flüssige Mittel nach
Auszahlung des Ge-
Verdienter
Bilanzmäßig nach-
winnes
Jahres-
gewiesener Gewinn
ohne
mit
gewinn
Abschreibung
I. Fall
II. Fall
1. J ahr
80
140
130
130
70
2. Jahr
200
200
160
40
100
290
170
170
Vom verdienten Gewinn werden durch Abschreibung in jedem
Jahr 60 zurückgehalten, um daraus die in Zukunft eintretenden
Kapitalverluste auf die Dauer der Benutzung zu verteilen: eine
Antizipation des zukünftigen Verlustes. Das Reinvermögen der
Unternehmung bleibt unverändert. Die Abschreibungen bei
Kapitalgesellschaften vermindern den verteilungsfähigen Ge
winn, lassen aber das Vermögen unverändert; eine Gewinnrück-