3. Kräne und Winden in und an den Gebäuden.
Anzahl
Bezeichnung
Tragfähigkeit
Tonnen
48
Elektr. Kräne
1.25—2.5
4
Hydraul. Kräne
1.5
22
J> »>
2
1
»J >»
5
5
Handkräne
1
4
J»
1.5
60
1»
2,5
I
Hydraul. Aufzug
0,7
4
»» »>
1
8
Gasmotorwinden
0.75
2
Handwinden
i
*59
4
2
7
. Sonstige Anlagen.
Elektr. Kohlenkipper
„ Kohlenwinden
20
4
„ bezw. hydraul. Spills
„ Schiebebühnen
33
Lösch- und Ladeeinrichtungen für Stückgüter und solche für gemischte
Güter.
Ich erwähnte schon an anderer Stelle 1 ), daß die Kräne überhaupt
zurerst nur zum Bewegen schwerer Lasten verwendet
wurden und daß dann allmählich die Forderung nach schnellerer
Beförderung leichter Lasten immer dringender wurde. Ich zeigte,
wie man von Dampfkränen zu fahrbaren hydraulischen Kränen
überging, schließlich aber, als der Schiffsverkehr das ganze Jahr
hindurch aufrecht erhalten wurde, sich fahrbaren Dampfkränen
zuwandte, die sich zum großen Teil bis heute behauptet haben.
Im Jahre 1891 machte man den ersten Versuch mit zwei elektrischen
Kränen von 2 500 kg Tragkraft, 10 Meter Ausladung und
1 Meter Hubgeschwindigkeit in der Sekunde * 2 ). Sie hatten Halbportalkranform.
Freilich fingen sie erst 1898 an, sich einzubürgern, da bis
dahin das in Hamburg bestehende elektrische Kraftwerk für den Kranbetrieb
nicht ausreichte. Von da ab ging man in Flamburg, ebenso wie
in anderen Häfen 3 ), zur Anlage von elektrischen Kränen in größerem
*) cf. Seite 7 der Abhandlung.
ä ) Einen Kran baute die A. E. G. mit der Gute-Hoffnungshütte, den anderen
Siemens & Halske mit dem Eisenwerk (vorm. Nagels & Kaempf) A. G. Hamburg.
3 ) Besonders Rotterdam, wo fast ausschließlich Elektrizität angewandt wird.