Full text : Statistik und Verwaltung mit besonderer Berücksichtigung der preussischen Verwaltungsreform

diesen  Zwecken  (Kranken-  und  Sterbe-  bezw.  Witwen-Kassen)  und  Versicherungen
bei  gewerblichen  Anstalten  dieser  Art  (für  Lebensversicherung,  Rentenversicherung) ­
  unter  Namhaftmachung  der  im  Kreise  tätigen  Gesellschaften,  und  mit  Angabe ­
  der  Zahl  ihrer  Agenten.  Gesellschaften  und  Anstalten  (gegenseitige  oder  gemischte, ­
  d.  h.  durch  wohltätige  Beiträge  unterstützte)  zur  Beschaffung  wohlfeilerer
Lebensmittel  (Bäckereien,  Kornhäuser),  wohlfeilerer  Wohnung  (gemeinnützige  Baugesellschaften), ­
  ärztlicher  Behandlung  (Gesundheitspflege-Vereine),  wohlfeilere  Rohstoffe ­
  oder  Werkzeuge,  zur  Beschaffung  von  Arbeit,  zur  Erleichterung  des  Absatzes,
zur  Beförderung  der  Mäßigkeit  unter  den  arbeitenden  Klassen.  Bei  den  verschiedenen ­
  Instituten  und  Vereinen  wird  nächst  den  Zwecken  derselben  der  Umfang
der  Beteiligung  (Zahl  der  Beitragenden,  eventuell  nach  verschiedenen  Klassen)
und  der  Wirksamkeit  (Zahl  derjenigen,  welche  in  den  letzten  drei  Jahren  die  Vorteile ­
  der  betreffenden  Anstalt  genossen  haben)  und  der  Haushalt  derselben  aus
den  letzten  drei  Jahren  anzugeben  sein,  insbesondere  die  Fonds  und  Bestände,
die  Ausgaben  (mit  Unterscheidung  der  Kosten  der  Verwaltung  und  des  für  die
Zwecke  der  Anstalt  Ausgegebenen)  und  die  Einnahme  (mit  Unterscheidung  der
Zinsen  und  der  Beiträge).
16.  Wohltätigkeit  und  Armenpflege.
Öffentliche  Wohltätigkeitsanstalten  in  dem  Kreise  (Hospitale,  Siechenhäuser,
Waisenhäuser  usw.)  mit  Angabe,  ob  dieselben  selbständig  sind,  oder  zu  anderen
korporativen  Verbänden  (Gemeinden,  Kirchen  usw.)  gehören.  Haushalt  der  Wohltätigkeitsanstalten: ­
  Vermögen,  Einnahmen  (und  zwar  Einnahmen  aus  dem  Vermögen, ­
  durch  Zuschüsse  der  Gemeinden,  von  Privaten  usw.);  Ausgaben  (Kosten
der  Verwaltung,  der  Bauten,  der  persönlichen  Erhaltung  der  Verpflegten,  mit
Angabe  der  durchschnittlichen  Zahl  derselben  in  den  letzten  drei  Jahren).  —  Stiftungsfonds ­
  zu  wohltätigen  Zwecken,  Bezeichnung  der  Zwecke,  der  Höhe  der  Fonds,
der  Zahl  der  unterstützten  Personen  und  der  Höhe  der  gegebenen  Unterstützungen  —
Wohltätige  Vereine,  Zweck  derselben,  Zahl  der  Mitglieder,  Betrag  des  Vermögens
(mit  Angabe,  ob  sie  korporative  Eigenschaft  haben),  Betrag  der  Einkünfte,  der
gegebenen  Unterstützung  (in  Geld,  in  Naturalien)  und  der  Zahl  der  Unterstützten,
Kollekten  zu  wohltätigen  Zwecken  (Angabe  des  Zwecks,  der  Art  der  Kollekte  und
der  Höhe  des  Aufkommens).
Öffentliche  Armenpflege,  Angabe,  wem  die  öffentliche  Armenpflege  in  dem
Kreise  obliegt  (Zahl  der  Armen-Verbände,  Abweichungen  der  Organisation  in
Armen-Verbände  von  der  in  Gemeinde-Verbände),  in  welchem  Maße  die  kirchliche
Armenpflege,  die  der  Gemeinde  ersetzt  (Leistungen  der  kirchlichen  Armenpflege
und  der  hierzu  bestehenden  kirchlichen  Fonds).  Gemeinde-Armenpflege:  eigentliche ­
  Armenhäuser  (Bemerkungen  über  die  Zahl  und  den  Zustand  derselben,  die
Zahl  der  darin  befindlichen  Personen,  die  Kosten  der  Armenhäuser  mit  Angabe,
inwieweit  dieselben  durch  den  Arbeitsverdienst  der  Armen  gedeckt  werden),  vorhandene ­
  Armenfonds  oder  Armenkassen  der  Gemeinden,  offene  Armenpflege,  Bemerkungen, ­
  in  welcher  Weise  dieselbe  eingerichtet  ist,  Kosten  der  offenen  Armenpflege ­
  (im  Weg.’  des  Reihezuges,  der  Gewährung  fortlaufender  Unterstützungen
an  Geld  oder  Naturalien  oder  durch  unregelmäßige  Unterstützungen,  eventuell
mit  Angabe  der  Zahl  der  Unterstützten).  —  Organisation  der  Armen-Krankenpflege ­
  (Zahl  der  Armen-Ärzte,  Ausgaben  für  Armen-Krankenpflege);  Verhältnisse
des  Armen-Schulwesens  (Zahl  der  Armenschul-Kinder).
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.