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demselben Qualitätstabak. Freilich hat die Maschinenarbeit auch
ihre unzweifelhaften Vorzüge, namentlich vom hygienischen Stand
punkte aus, da sie größere Gewähr für Sauberkeit als teilweise die
Handarbeit liefert.
Die Abteilung für Hand- und (eventuell) Maschinen
anfertigung der Zigaretten nimmt in jeder Zigarettenfabrik
naturgemäß den breitesten Raum ein. Die technische Leitung
derselben liegt in den Händen eines Werkmeist er s; für die Vor
nahme der Lohnbuchungen finden sich daselbst in allen größeren
Betrieben besondere Lohnbuch führ er.
Vom Tabakmeister läßt sich nun der Werkmeister die zur
Fabrikation nötigen Quanten geschnittenen Tabaks, von der Hülsen
abteilung die Hülsen oder Blättchen ausliefern und verausgabt sie
an die Zigarettenarbeiterinnen. Das Gewicht des jeder Arbeiterin
übergebenen Tabakquantums und die Zahl der gelieferten Blättchen
oder Hülsen werden hierbei auf den Lohnlisten vermerkt, die
sich in den Händen der Arbeiterinnen befinden.
Nachdem die Arbeiterin auch noch einen Holzständer (gewöhn
lich „Schräge“ genannt) zur Aufbewahrung der gefertigten Zigaretten
in Empfang genommen hat, begibt sie sich an ihren Platz und
beginnt mit der Herstellung der Zigaretten. Manche Arbeiterinnen
bedienen sich hierbei der sogenannten „Stopfer“. Es sind dies
Metallröhren, in die das für eine Zigarette nötige Tabakquantum
hineingelegt wird, um dann mittels eines Stäbchens in die der
Röhre aufgesteckte Hülse gestoßen zu werden. Meistens wird heute
jedoch eine andere Methode, die sogenannte „Gürtelarbeit“ zur An
wendung gebracht. Bei dieser gestaltet sich das Fabrikationsverfahren
folgendermaßen: In ein Stück Pergamentpapier, das mit einer
Breitseite auf dem Tische befestigt ist, legt die Arbeiterin das für
eine Zigarette erforderliche Tabakquantum, gibt ihm durch Rollen
des Papiers die gewünschte Form, schiebt die Hülse in die Papier
rolle und stößt den Tabak mit einem Stäbchen aus der Rolle in
die Hülse. Es bleibt dann nur noch übrig, den an den Enden der
Hülse herausstehenden Tabak mit einer Schere abzuschneiden und
die Zigarette ist fertig.
Sollen die Zigaretten mit Mundstück versehen sein, so wird
dieses von der Arbeiterin besonders angefertigt und nachträglich
in die Hülse, die in diesem Falle nur zum Teil mit Tabak gefüllt
worden ist, hineingeschoben.
Unter den Zigarettenarbeiterinnen gibt es wieder die mannig
faltigsten Spezialistinnen. Die eine Zigarettenmacherin arbeitet stets