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Andreas Walther
Diese Angaben für Eostock und die Niederlande liegen irr
ganz verschiedenen Schichten und beziehen sich auf ökonomisch
sehr verschieden orientierte Lebenskreise. Trotzdem können wir,
wenn wir durch Vergleichung des Kursverhältnisses oder des
Metallgehalts der Münzen wissen, daß die Münzsorten sich annäherungsweise
wie 1 : 3 verhalten, schon nach diesen wenigen
Daten die Kombination wagen, für Eostock etwa 300 m. als
mittleres Budget anzunehmen, sie also etwa unseren 3000 M.
gleichzusetzen, dagegen für die Niederlande die 400 L. des
oberen Beamten etwa unseren 12 000 M. zu vergleichen. Solange
wir also der Krücke eines rechnerischen Übersetzungsmaßstabes
noch bedürfen, notieren wir uns, unter allem Vorbehalt, zur
vorläufigen Orientierung:
1 M. sund. = 10 M. 1 Livre artois = 30 M.
1 s. =60 Pf. 1 s. = D/sM.
1 d. = 5 Pf. 1 d. = 12 1 /» Pfg.,
was dann zum Verständnis jeder neuen Angabe dient, die wieder
ihrerseits das Schema korrigiert, um es schließlich, wenn es seine
Hilfsdienste getan hat, aufzulösen in Anschauung. 2
2. Die untere Schicht. Das metrologische Problem.
Kommen wir zweitens zu der unteren Schicht unserer Gesamtskala,
so stehen wir vor der erdrückenden Fülle der Warenpreise
und würden in kurzer Zeit Tabellen aufnehmen können,
die Bände füllen. Aber das ist ja gar nicht unser Ziel; vielmehr
suchen wir Zahlen, seien es auch nur wenige, die in Beziehung
stehen zu dem Gesamtorganismus der ökonomischen
Schichtung, den wir unserer Anschauung nahebringen möchten.
Wir suchen die niederen Einheiten, aus denen die höheren der
Privatbudgets, des Staatshaushalts usw. zusammengeflossen sind.
Am härtesten stoßen wir uns da an dem Problem, das uns die
überwiegende Masse der Warenpreise als eine schemenhafte Schrift
in fremden Lettern erscheinen läßt, dem metrologischen.
Mit all den immer verschiedenen Pfunden und Tonnen und
Scheffeln und Pipen wissen wir zunächst gar keinen Begriff zu
verbinden.