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Macht durchführen müsse, da die verfassungsmäfsige Organisation
verfehlt war 1 ).
Später haben sich dann die Hansestädte an den Zustand gewöhnt,
in den sie allmählich hineingekommen waren, und sich die
Industrie entziehen lassen bzw. ferngehalten * 2 ), die man heute heranziehen
möchte 3 ).
*) Vgl. Smidts Denkschrift für Ompteda 1834, H. v. Treitschke,
D. Gesch., IV. T., 1897, S. 392; W. v. Hassell, Gesch. d. Kgr. Hannover, I. T.,
Bremen 1898, S. 352; Br. St.-A.
2 ) Joh. Smidt, Vortr. bei d. Feier fünfzig). Amtsführ. d. Herrn Senator
A. G. Deneken, am 30. März 1835, Brem. Jahrb., I. Bd., S. 100; (Otto
Gildemeister), D, fr. Stadt Bremen, Die Gegenwart, VIII. Bd., Leipz. 1852,
S. 260; J. G. Kohl, Nordwestd. Skizzen, I. T., Bremen 1864, S. 301 ff; Brem.
Nachr., 14, April 1909; G. Lewinstein, D. d, Tabak-Industrie, Heft 142 u 143
der Volksw. Zeitfragen, Berlin 1897.
3 ) Von 1832 liegt eine handschriftliche Denkschrift im Staatsarchiv, in
der sich Senator Heineken gegen den Anschlufs Bremens an den Zollverein
ausspricht und Beifall fand, 1838 hat sich das Collegium Seniorum in Denkschriften
mit dem Anschlufs (auch der Entrepotfrage, nur Bremerhaven) beschäftigt,
in der Annahme, dafs der Senat den Anschlufs zu wünschen und zu befördern
scheine [vgl. Duckwitz Denkschriften in s. Papieren a, a. O. 1838 für Smidt,
1839, Bremen als Freihafen des Zollvereins (a. Retorsion) (s. a. (Taylor),
Remarks, Hbg. 1835, p. 76: „the . . . free ports . . . as parts of a national
System“)] und sich ablehnend geäufsert, ebenfalls liegen zu 1848 Erörterungen
im Archiv der Elterleute. Die Majorität der 1848 niedergesetzten Bremer
Deputation sprach sich für freiheitliches Entrepot aus, aber dann keine Freihäfen
überhaupt in Deutschland (Brief von Duckwitz an den Bremer Kaufmann
Joh. Albert Dröge als Mitglied der Nationalversammlung nach Frankfurt,
Bremen d. 7. Juli 1848, in D’s. Papieren a. a: 0.). Die Nationalversammlung
licfs der Hamburger Freihafenforderung (eximierte Stadt, Duckwitz rechnet,
darauf, dafs alle gröfseren Seehäfen die Freihafenforderung erheben würden)
Raum, ebenso Preufsen und Österreich 1849, 1850 und 1851. Durch die Aufhebung
der englischen Navigationsakte seit 1850 trat der Handels-und Schiffahrtsbund
in Vergessenheit. 1854, nachdem das praktische Hindernis, der Steuerverein,
gefallen war, trat dann besonders die Anschlufspartei in Bremen auf (Duckwitz
notiert 1853 für etwaige Verhandlungen wegen Anschlufs Bremerhavener Reede,
Bindwams in Bremen, Werftplatz auf der Lesum und deren Verbindungen als
Zollfreiheiten für Bremen, s. Papiere), 1867, nachdem das Hindernis Altona-Dänemark
nicht mehr bestand, namentlich in Hamburg. Beide Mal kam es, nachdem
die Zollvereinsgrenzen bis an die Städte gerückt waren, allmählich zur Anpassung
und Ausgleichung. Die zuweilen in Broschüren geäufserte Furcht vor
Verlust der politischen Selbständigkeit ist inzwischen aufgegeben. 1854 und
1856 und namentlich seit 1869 erfolgten die Teilanschlüsse des bremischen
Gebiets. Seit Februar 1877 beriet eine auf Antrag von 6. H. Bruns eingesetzte
Senats- und Bürgerschaftskommission unter Vorsitz des Bürgermeisters Grave
über den bremischen Gesamteintritt.
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