sammen 6 2 / 3 % 1 ) inkl. der Aufwendungen für Arbeitslohn, Schmieröl
usw. auf 1,40 Mk, für die Betriebsstunde. Die Leistungsfähigkeit
dieser Kräne beträgt zirka 81 Tonnen stündlich. Der Anschaffungs
preis der elektrischen Portalkräne von 3 Tonnen Tragfähigkeit
stellt sich auf 20000 Mk. Bei dreitausend Betriebsstunden pro
Jahr erreichen die Kosten für 6 2 / 3 % Zinsen und Amortisation, für
Arbeitslohn usw. nur 72 Pfennige für die Betriebsstunde. Die
Leistungsfähigkeit ist 10 °/ 0 höher als die der Brownschen Kräne
und beträgt somit etwa 90 Tonnen stündlich bei 11 Meter Aus
ladung, 0,6 Meter Hubgeschwindigkeit per Sekunde und 30 Hüben
in der Stunde gerechnet.
Der große ökonomische Vorteil der elektrischen Portalkräne
gegenüber den Brownschen Dampfkränen erhellt aus folgender
Berechnung:
a )
b)
Brownscher
Elektrischer
Dampfkran
Portalkran
Anschaffungskosten Mk.
Zinsen- und Amortisationsquote von 6 ! / 3 °/ 0 • • Mk.
Betriebskosten des Krans pro Betriebsstunde bei Leistung
15 000,—
999 —
20 000,—
1 332,—
von a) 81 t/Std.: 140 Pfg.
b) 90 t/Std.: 72 Pfg.
bei dem Brownschen resp. Portalkran, d. h. pro t Pfg.
1-73
0,8
Bei den Ausgaben für Zinsen und Amortisation ergibt sich
eine Ersparnis von 333 Mk. bei den Brownschen Dampfkränen
gegenüber den Portalkränen. Dagegen sparen die letzteren an
Betriebskosten per Tonne 0,93 Pfg. bei 3000 Betriebsstunden im
Jahr gerechnet, d. h. es wird bei einer Jahresleistung von 3000 X
90 = 27000 Tonnen eine Ersparnis der Betriebskosten von
2511 Mk. bei den Portalkränen erzielt. Bringt man die Mehr
ausgabe für Zinsen und Amortisation von 333 Mk. in Abzug, so
verbleibt eine Gesamtersparnis bei jedem Portalkran von 2178 Mk.
gegenüber dem Brownschen Dampfkran.
Praktisch werden die obengenannten Leistungen der Kräne
von 81 resp. 90 Tonnen pro Stunde nie erreicht.
Man sieht schon das Herausholen einer 25prozentigen
Leistung als sehr günstig an. Dieser wenig gute Erfolg hängt
*) Nach Angaben der Baudeputation, Sektion f. Strom-Hafenbau zu Hamburg.
Eine Spezifikation konnte ich nicht erhalten, doch darf man wohl annehmen, daß der
Zinsfuß mit 5%, die Amortisation mit l a / 3 % in Ansatz gebracht worden ist.